Äußerst UNGEIL mit hoher Unwettergefahr: Wettervorhersage für Deutschland vom 30.12.2017 und Wetterprognose bis 08.01.2018

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Wettervorhersage vom 30.12.2017: An den Küsten und auf Berggipfeln Wind- und Sturmböen. In den südlichen und östlichen Mittelgebirgen, sowie in Südostbayern anfangs Schneefall. Im Schwarzwald und im Allgäu ab Sonnabend Unwettergefahr durch Dauerregen und Tauwetter.

Vorhersage – heute:

Heute früh gibt es in den östlichen Mittelgebirgen und in Ostbayern anfangs noch etwas Schnee. Sonst fällt aus dichten Wolken bis in die höchsten Mittelgebirgslagen verbreitet Regen, der im Verlauf des Tages im Westen und Nordwesten einen schauerartigen Charakter annimmt.

In den Weststaulagen der Berge kann es auch länger anhaltend und kräftig regnen (Dauerregen/Tauwetter). Die Temperaturen erreichen nordöstlich der Elbe nur 3 bis 6 Grad. Sonst liegen sie zwischen 6 Grad in Niedersachsen und Ostbayern und sehr milden 14 Grad am Oberrhein. Der Südwestwind frischt auf, so dass im Westen und Süden starke, vereinzelt auch stürmische Böen auftreten.

Im Bergland und an der Nordsee sind schwere Sturmböen, auf exponierten Gipfeln auch orkanartige Böen zu erwarten.

In der Nacht zu Sonntag regnet es weiterhin verbreitet, in den Staulagen der südwestdeutschen Mittelgebirge und an den Alpen auch länger anhaltend (Dauerregen/Tauwetter). Die Tiefstwerte liegen zwischen 10 und 4 Grad. Der Wind weht weiter stark in Böen stürmisch mit schweren Sturmböen im Bergland. In Kammlagen sind auch Orkanböen möglich.

Wetterlage:

Zwischen hohem Luftdruck bei den Azoren und tiefem Luftdruck zwischen Neufundland und Skandinavien gelangt mit lebhafter westlicher Strömung milde Atlantikluft nach Zentraleuropa.

Vorhersage – morgen:

Am Sonntag (Silvester) dominiert nördlich der Donau dichte Bewölkung und von den Küsten bis zum Main fällt besonders im Nordwesten zeitweise Regen. Südlich der Donau bleibt es bei Sonnenschein trocken. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 7 Grad an der Ostsee und 16 in der Südhälfte, lokal sogar bis 19 Grad am Oberrhein. Der Wind weht stark in Böen stürmisch aus Südwest. Im höheren Bergland muss mit schweren Sturmböen, in exponierten Gipfeln mit Orkanböen gerechnet werden.

In der Nacht zu Montag regnet es vielerorts weiter schauerartig verstärkt, wobei sich in den höchsten Lagen der westlichen Mittelgebirge zunehmend wieder Schneeflocken untermischen. Im Nordwesten gibt es dann in der 2. Nachthälfte bei wechselnder Bewölkung Schauer und kurze Gewitter. Südlich der Donau bleibt es voraussichtlich bis Mitternacht trocken. Die Tiefsttemperaturen liegen dabei zwischen 8 und 5 Grad, in Südostbayern bei anfangs klarem Himmel bei etwa 2 Grad. Der Wind weht weiter in Böen stark bis stürmisch mit Sturmböen oder schweren Sturmböen im höheren Bergland

Vorhersage für Deutschland von Montag, 01.01.2018 bis Montag, 08.01.2018 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Wiederholt Niederschläge, in tiefen Lagen meist Regen, im Bergland auch Schnee. Dazu oft windig oder stürmisch.

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 05.01.2018:

Am Montag (Neujahr) entwickeln sich bei wechselnder bis starker Bewölkung teils gewittrige Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Oberhalb 500 bis 800 m überwiegt die Schneephase, größere Neuschneemengen zeichnen sich aber nicht ab.

Bei weiterhin mäßigem bis frischem, im Bergland und an der See in Böen stürmischem Wind um West erreicht die Temperatur Höchstwerte zwischen 7 und 11 Grad, am Oberrhein auch 13 Grad, im höheren Bergland um 4 Grad.

In der Nacht zu Dienstag gibt es bei dichter Bewölkung zeit- und gebietsweise weitere Niederschläge. Dabei sinkt die Schneefallgrenze gebietsweise auf 400 m ab. Die Luft kühlt auf 5 bis 1 Grad ab, im höheren Bergland kann es stellenweise leichten Frost geben.

Von Dienstag bis Freitag zeigen sich weiterhin größtenteils dichte Wolken, die teils kräftige Niederschläge bringen. Sie fallen in den Niederungen meist als Regen, im höheren Bergland zeitweise auch als Schnee.

Besonders kräftige Niederschläge werden am Mittwoch und Donnerstag im Schwarzwald, an den Alpen und im Bayerischen Wald erwartet.

Im Hochschwarzwald, an den Alpen und im Bayerischen Wald können im Laufe des Mittwochs bis Donnerstagfrüh bei vorübergehend sinkender Schneefallgrenze oberhalb von etwa 1000 m auch mal 10 bis 25 cm Neuschnee zusammenkommen, dann steigt die Schneefallgrenze von Westen her aber wieder deutlich an.

Bei verbreitetem Taufwetter in tieferen und mittleren Lagen kommen teils erhebliche Abflussmengen zusammen, so dass Bäche und kleinere Flüsse Hochwasser führen können.

Die Temperaturen erreichen tagsüber meist Werte zwischen 6 und 10 Grad, nachts sinken sie auf 5 bis 1 Grad. Leichten Frost gibt es im Wesentlichen nur im Bergland.

Der südwestliche bis westliche Wind weht frisch, zeitweise stark böig, im Bergland stürmisch mit teils schweren Sturmböen auf Berggipfeln. Insbesondere am Mittwoch sind auch im Flachland stürmische Böen zu erraten.

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 06.01.2018 bis Montag, 08.01.2018:

Weiterhin unbeständig mit zeitweiligen Niederschlägen, am Sonntag und Montag bis etwa 500 oder 400 m hinab wieder als Schnee.

Temperaturen insgesamt leicht zurückgehend. Wind leicht abflauend.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Michael Goethel

 

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