Aktuell Glätte und gebietsweise teils kräftiger Schneefall – Unwetterwarnungen bundesweit AKTIV: Wettervorhersage vom 10.12.2017 und Wetterprognose bis 19.12.2017

AKTUELLE WARNUNG: Es muss vor allem auf Nebenstraßen und Brücken mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie Schneefall gerechnet werden.

unwetter-aktuellDeutschland – Die Wettervorhersage von Sonntag 10.12.2017: Im Küstenbereich starke bis stürmische Böen, auf Berggipfeln Sturmböen, nachlassend. Gebietsweise Schneeschauer und Glättegefahr.

Leichter bis mäßiger Frost, im südlichen Bergland auch strenger Frost. Sonntag gebietsweise teils kräftiger Schneefall. Dazu teils Sturm. Später im Südwesten Übergang in Dauerregen und einsetzendes Tauwetter.

Vorhersage – heute:

Am Sonntag ist es im Osten und Südosten oft noch sonnig und den Großteil des Tages trocken. Sonst ziehen von Westen dichte Wolken auf und nachfolgend setzt von Westen her teils kräftiger Schneefall ein. Dieser geht zunächst am Oberrhein rasch in Regen über. Am Nachmittag steigt auch in den restlichen Gebieten im west- und südwestdeutschen Flachland in den positiven Bereich, sodass sich die Glättesituation entspannt. Weiter nach Osten und Nordosten fällt Schnee.

Die Temperatur steigt auf 0 bis +4 Grad, später werden am Niederrhein bis 7 Grad, am Oberrhein bis 10 Grad erreicht. Der von Südost auf Süd drehende Wind lebt vor allem über der Mitte und im Südwesten deutlich auf. Es kommt zu starken bis stürmischen Böen. Auf den Bergen gibt es Sturmböen, in exponierten Lagen von Schwarzwald und Alpen Orkanböen. Auch an der See treten starke bis stürmische Böen aus Südost auf.

In der Nacht zu Montag schneit es vor allem noch im Norden und Nordosten. Von Südwesten kommt im Laufe der Nacht neuer länger anhaltender Niederschlag auf, der dann bis in die Hochlagen als Regen fällt, sodass verbreitet Tauwetter einsetzt. Die Tiefstwerte liegen im Westen und Südwesten zwischen 7 und 1 Grad, sonst werden 1 bis -3 Grad erwarten, im östlichen Bergland darunter. Der Wind weht vor allem über Mitte weiter mit Sturmböen, in höheren Lagen des süddeutschen Berglandes gibt es Orkanböen.

Wetterlage in Deutschland:

Am Sonntag greift von Westen ein Frontensystem auf den Vorhersageraum über. Es bringt Teilen des Landes zunächst kräftigen Schneefall, bevor anschließend mildere Luftmassen herangeführt werden.

Vorhersage – morgen:

Am Montag ist es häufig bedeckt und länger anhaltender und kräftiger Regen breitet sich im Tagesverlauf vom Südwesten, über die Mitte bis in den Norden aus. In der Südhälfte fällt auch im höheren Bergland oft Regen und teils markantes Tauwetter hält an. Vom nördlichen NRW bis nach Niedersachsen kann zunächst auch teils kräftiger Schnee fallen.

Südlich der Donau und in Richtung Lausitz bleibt es häufig trocken. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 2 und 8, am Oberrhein und im Alpenvorland werden milde 10 bis 13 Grad erreicht. Der Wind vor allem am Nachmittag mäßig, im Bergland frisch aus Süd bis Ost, im Südwesten aus Südwest. Im Bergland muss mit Sturmböen gerechnet werden. In den Alpen gibt es kräftigen Föhn mit Sturmböen bis in die Täler sowie auf den Bergen Orkanböen, exponiert kann es auch extreme Orkanböen geben.

In der Nacht zu Dienstag fällt bei starker Bewölkung häufig Regen, im Nordwesten zum Teil auch noch Schnee. Später geht auch im Bergland der Regne wieder in Schnee über und der Föhn am Alpenrand bricht zusammen. Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf 600 bis 800 m ab, sodass das Tauwetter beendet wird. Die Temperatur geht auf 5 bis -1 Grad zurück, im Bergland, mit den niedrigsten Werten im Bergland und im Nordwesten. Der Wind weht zunächst noch lebhaft mit starke bis stürmischen Böen, im Bergland Sturmböen.

10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Dienstag, 12.12.2017 bis Dienstag, 19.12.2017 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Sehr wechselhaft, Bergland winterlich, Tiefland besonders nachts Glätte. Bergland und Küsten stürmisch. Nachts abgesehen vom Norden leichter, im Süden zunehmend mäßiger Frost.

Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 16.12.2017:

Am Dienstag überwiegen vielerorts die Wolken. Vor allem im Süden und Südosten regnet es noch längere Zeit, oberhalb etwa 600 m fällt Schnee. Sonst gibt es Schauer, im Bergland als Schnee. Im äußersten Nordwesten und Norden kann es ebenfalls längere Zeit regnen, wobei dieser Niederschlag teils als Schneeregen oder Schnee fällt. Der Südwestwind weht mäßig mit einzelnen Windböen, im Bergland und im Küstenumfeld auch Sturmböen. Auf dem Brocken sind orkanartige Böen wahrscheinlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch klingen die Niederschläge am Alpenrand allmählich ab. Im Bergland und an der See gibt es noch einzelne Schauer. Zeitweise lockert die Wolkendecke teils stärker auf. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig mit stürmischen Böen im Bergland und Küstenumfeld. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -3 Grad. Streckenweise wird es glatt.

Am Mittwoch scheint im Südosten und äußersten Osten teils länger die Sonne, bevor sich hier im Verlauf des Nachmittags und Abend die Wolken von Westen verdichten. Niederschlag fällt keiner. Im Westen und Norden zeigt sich ganztags eine dichte Wolkendecke, aus der es wiederholt für längere Zeit regnet. Die Schneefallgrenze pendelt dabei zwischen 300 und 1000 m zwischen Nord und Süd. Der Südwestwind weht mäßig, im Bergland und Küstenumfeld auch stürmisch mit Orkanböen auf dem Brocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 8 Grad.

In der Nacht zum Donnerstag bei bedecktem Himmel teils länger anhaltender Regen, im Bergland Schnee. Der schwache bis mäßige Südwestwind weht im Bergland und im Küstenumfeld stürmisch mit Orkanböen auf dem Brocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 und -4 Grad.

Am Donnerstag fällt besonders im Süden und Osten länger anhaltender Regen, während im Norden nur einzelne Schauer erwartet werden. Zum Abend kommt von Westen verbreitet Regen auf. Die Niederschläge fallen im Bergland als Schnee. Der Südwestwind weht mäßig, im Bergland und Küstenumfeld auch stürmisch. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 8 Grad.

In der Nacht zum Freitag regnet es teils länger anhaltend und die Schneefallgrenze geht allmählich bis in tiefere Lagen zurück. Es muss mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 und -4 Grad. Im Bergland muss mit Schneeverwehungen gerechnet werden, da der Südwestwind dort zeitweise Sturmstärke erreicht. Sonst weht der Südwestwind mäßig, über der Deutschen Bucht auch stürmisch.

Am Freitag wechseln sich dichte Wolkenfelder mit etwas Sonnenschein ab, besonders in Staulagen der Mittelgebirge und des Alpenrandes schneit es länger anhaltend. Sonst sind nur einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer zu erwarten und zwischen den Schauern bleibt es auch mal für längere Zeit trocken. Der Südwestwind weht im Tiefland mäßig, im Bergland und Küstenumfeld stark böig und im Bergland sind Schneeverwehungen wahrscheinlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 7 Grad.

In der Nacht zum Samstag lockert die dichte Wolkendecke nur kurz auf und wiederholt treten Schneeschauer auf. Im Stau der Mittelgebirge und der Alpen fällt längere Zeit Schnee und verbreitet muss mit winterlichen Straßenverhältnissen und im Bergland zusätzlich mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Der Südwestwind weht schwach, im Bergland stark böig mit einzelnen stürmischen Böen. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -5 Grad.

Am Samstag treten bei dichter Bewölkung zahlreiche Schneeschauer auf, in Staulagen der Mittelgebirge und Alpen schneit es länger anhaltend. Es muss mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Der Südwestwind weht schwach, über der Deutschen Bucht böig und dort zunehmend aus West bis Nordwest. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 6 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 17.12.2017 bis Dienstag, 19.12.2017:

Sonntag bis Dienstag leicht wechselhaft mit einzelnen Schauern. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. Tagsüber etwas über, nachts etwas unter 0 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy

 

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