Berlin – Dirk Spaniel (AfD): Förderung für E-Dienstwagen ist Sozialismus statt Marktwirtschaft

Mittelrhein-Tageblatt-Politik-AfD-BerlinBerlin – Der Anteil von Elektroautos in Deutschland beträgt gerade einmal 0,9 Prozent aller zugelassenen PKW. Die Bundesregierung wollte ursprünglich erreichen, dass bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren.

Dazu teilt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Dirk Spaniel, mit:

„Es wird deutlich, dass diese Zahlen nicht erreichbar sind. Nun greifen Union und SPD, unterstützt durch ihre grünen Vordenker, wieder tief in die sozialistische Subventionskiste, weil die freie Marktwirtschaft und deren Kunden nicht das tun, was die Ideologen im Bundestag erwarten.“

Um den schleppenden Verkauf der Stromer anzukurbeln, plant die Große Koalition, Dienstwagen in der Variante als Elektro- und Hybridfahrzeug niedriger zu besteuern. Für diese soll ab dem 1. Januar 2019 als geldwerter Vorteil nur der halbierte Satz von 0,5 Prozent gelten. Die auf drei Jahre angelegte Aktion kostet rund zwei Milliarden Euro.

Dazu Spaniel:

„Diese Aktion belegt einmal mehr, dass die Handlungen der Regierung weder durchdacht noch wirtschaftlich sinnvoll sind. Die Ladeinfrastruktur ist noch nicht flächendeckend ausgebaut, alle Steuerzahler müssen den ideologischen Traum der E-Mobilität finanzieren und marktwirtschaftliche Gesetze werden ignoriert. Die schwarz-rote Regierung und ihre Unterstützer erweisen sich einmal mehr als vollkommen unfähig.“

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Christian Lüth
Pressesprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 227 57225

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