Berlin – Droese (AfD): Hartmann-Diskussion zeigt Arroganz der Macht in der CDU Sachsen

Berlin – Mittelrhein-Tageblatt-Politik-AfD-BerlinLaut Presseberichten hat sich der neu gewählte CDU-Fraktionschef in Dresden, Christian Hartmann, nicht eindeutig zu einer Koalition mit der AfD nach den Wahlen 2019 geäußert. Hartmann sagte, dass er aus Respekt vor dem Wähler nichts ausschließe, was von Bundes-CDU und SPD harsch kritisiert wird.

Dazu äußert sich der sächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Siegbert Droese:

„Die Diskussion innerhalb der CDU ist ein Offenbarungseid. Die CDU ist sich in völliger Selbstüberschätzung sicher, dass sie 2019 wieder stärkste Kraft in Sachsen und natürlich wieder den Ministerpräsidenten stellen wird. In demokratietheoretisch sehr bedenklicher Weise wird jeder medial und innerparteilich an den Pranger gestellt, der auch nur darüber nachdenkt, mit der AfD zu koalieren. Der MDR fragte bei Hartmann mehrfach fast inquisitorisch nach, ob er eine Koalition mit der AfD ausschließe. Einige Journalisten und Politiker finden es offenbar schon unerträglich, wenn man nicht täglich mindestens zehnmal der AfD einen Koalitions-Korb gibt. Es reicht diesen Leuten schon, wenn man wie Hartmann gar nichts sagt. Das erinnert an die DDR.

Übrigens: Wie kommt eigentlich die CDU Sachsen auf die Idee, dass die AfD mit der CDU koalieren möchte? Mit der Altlasten-CDU der Kretschmers und Wöllers bestimmt nicht! Außerdem liegt diese Entscheidung ganz demokratisch bei der AfD-Basis. Kretschmer wirkt wie der Kapitän der Titanic, der weiterhin ‚Volle Kraft voraus!‘ ruft. Die Wähler in Sachsen werden ihn und seine anderen Merkel-Helfer 2019 stoppen!“

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Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225

 

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