Berlin – Herdt (AfD): Desaster G7-Gipfel

Mittelrhein-Tageblatt-Politik-AfD-BerlinBerlin – Die Moralpredigt, die unser Bundesaußenminister Heiko Maas über den US- Präsidenten hielt, war laut Waldemar Herdt, MdB und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, die Krönung einer ganzen Serie außenpolitischer Fauxpas rund um das G7- Treffen.

Präsident Trump verließ vorzeitig das Treffen und verweigerte die Zustimmung zur Abschlusserklärung, Präsident Putin wurde erst gar nicht eingeladen aber dafür mit Spekulationen über mutmaßliche Verbrechen brüskiert. Er reagierte darauf mit Äußerungen in denen er die dort gemachten Behauptungen über Russland als „kreatives Gelaber“ bezeichnete. Letztlich zeichnet sich jetzt offenbar ein Gipfel zwischen den Präsidenten Russlands und der USA ab.

„Im Rahmen dieses wichtigen Gipfels hat Deutschland zwei der wichtigsten Großmächte dieser Welt brüskiert. Während unsere Außenpolitik 65 Jahre lang fast übervorsichtig mit den Siegern des letzten Krieges umging, bewegen sich Frau Merkel und ihre Entourage wie Elefanten im Porzellanladen auf dem diplomatischen Parkett“, so der Außenpolitiker Herdt. „Es verwundert auch nicht, wenn der russische Präsident das Säbelrasseln in seine Richtung als ‚kreatives Gelaber‘ bezeichnet. Zumal es im Falle Skripal viele Vermutungen aber keine Beweise gibt.“

Als nahezu dramatische Entwicklung für ganz Europa wertet Herdt die sich abzeichnende Kooperation zwischen den USA und Russland: „Während Deutschland und Teile Europas auf der Moralschiene fahren, sind Trump und Putin Realpolitiker. Beide werden sich von Deutschland nicht belehren lassen. Und wenn sie kooperieren, während wir weiter moralisieren, werden wir als weinende Dritte daneben stehen. Wir steuern auf eine gefährliche außenpolitische Isolierung zu. Nicht nur Italien wird sich auf Dauer von Merkels Kurs trennen und die Freundschaft Russlands und der USA suchen. Niemand lässt sich gern bevormunden, das gilt für Staaten ebenso wie für Menschen!“

Aber der AfD-Bundestagsabgeordnete Waldemar Herdt sieht die Dinge optimistisch: „Wir wissen, dass das deutsche Volk sich Frieden und Ausgleich mit allen Völkern Europas und der Welt wünscht, und das wird immer mehr dazu bewegen die AfD zu wählen, deren außenpolitische Ansätze genau dies erreichen wollen. Als Weg dahin verspricht nur der Dialog auf Augenhöhe, und nicht von oben herab, zielführend zu sein.“

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Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

 

 

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