Berlin – Nach Brandanschlag auf die Mörschbrücke – Polizei sucht nach Zeugen

Nachrichten-aus-der-Stadt-Berlin-Aktuell-Berlin – Nach einem Brandanschlag in Charlottenburg-Nord am 26. März 2018 suchen die Ermittler nach Zeugen. An diesem Tag gegen 13 Uhr setzten unbekannte Täter die Daten- und Stromleitungen, die sich unterhalb der Mörschbrücke befinden, in Brand. Dadurch kam es zu stundenlangen Stromausfällen in Charlottenburg. Der entstandene Schaden geht in die Millionenhöhe.

Die Ermittler fragen:

• Wer hat in den Tagen und Nächten vor dem Brand Personen oder Fahrzeuge unterhalb der Brücke gesehen?

• Wem sind evtl. vorgetäuschte Bauarbeiten unterhalb der Brücke aufgefallen?

• Wer kann sonstige Hinweise zum Brandgeschehen vom 26. März 2018 geben?

Hinweise bitte an den Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin am Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-952110 oder 952101 sowie jede andere Polizeidienststelle.

Erstmeldung vom 27. März 2018: Brandstiftung – Polizeilicher Staatsschutz ermittelt

Gestern Mittag legten Unbekannte ein Feuer in Charlottenburg-Nord. Den bisherigen Ermittlungen zufolge setzten die Täter kurz vor 13 Uhr Versorgungsleitungen unter der Mörschbrücke in Brand. Durch die Hitze wurden auch Teile der Brücke sowie der Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Durch das Feuer waren die Brücke sowie Schifffahrtsstraßen für rund fünf Stunden gesperrt.

Über 400 Gewerbebetriebe und über 6.000 Haushalte waren von der Versorgungsunterbrechung betroffen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen und prüft unter anderem ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben.

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Der Polizeipräsident in Berlin
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