Berlin – Polizisten bei Widerstand am U-Bahnhof Friedrichsfelde verletzt

Mittelrhein-Tageblatt - Deutschland - News - Berlin -Berlin – In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zum U-Bahnhof Friedrichsfelde wegen Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen alarmiert. Als die Beamten gegen 1.10 Uhr den Sachverhalt aufnahmen, verletzte eine 16-Jährige eine Polizistin unvermittelt mit Tritten und Schlägen leicht an den Beinen sowie am Kopf.

Ein Begleiter der Jugendlichen versuchte im Verlauf des Gerangels die Dienstwaffe des Kollegen der Angegriffenen zu erlangen. Dies konnte der Polizeibeamte jedoch abwehren und erlitt dabei eine Prellung an der Hand. Eine anschließende Atemalkoholmessung bei der jungen Frau ergab einen Wert von rund 0,6 Promille.

Ihr 20-jähriger Begleiter musste sich im Polizeigewahrsam einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Beide müssen sich nun wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten. Während die Polizistin ihren Dienst fortsetzen konnte, beendete ihr Kollege die Schicht und ließ sich wegen der Handverletzung ambulant im Krankenhaus behandeln.

Im Zuge der Anzeigenaufnahme wurde bekannt, dass zwei Unbeteiligte im Alter von 29 und 31 Jahren ebenfalls mit Faustschlägen attackiert und dabei leicht verletzt wurden. Eine ärztliche Behandlung lehnten sie ab und gaben an, dass es sich bei dem Angreifer um einen 19-Jährigen handelte, der zuvor in die Streitigkeiten der beiden Gruppen involviert war. Der junge Mann konnte nach der Personalienfeststellung seinen Weg fortsetzen.

Die Ermittlungen dauern an.

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Text: Polizei Berlin

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