Pressemitteilung vom 03.11.2017.

Deutsches Tageblatt - News aus Berlin -Berlin – Die Jugendsozialarbeit am Alexanderplatz wird verstärkt. Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, hat heute den Jugendaktionsraum des Moabiter Ratschlags e.V. in unmittelbarer Nähe des Fernsehturms eröffnet. Der Trägerverein bietet dort im Rahmen des Projekts „JugendAktionsRaum am Alexanderplatz“ (JARA) vor allem für junge Geflüchtete an vier Tagen pro Woche Freizeit-, Sport-, Begegnungs- und Beratungsmöglichkeiten bis in die Abendstunden hinein an.

Ziel des Projekts ist, die Integration der meist männlichen jungen Geflüchteten zu fördern und ein Abrutschen in die Kriminalität zu verhindern. Zugleich soll die Situation am Alexanderplatz für alle Nutzergruppen verbessert werden. Der Platz ist ein Treffpunkt zahlreicher junger Menschen und zugleich ein Kriminalitätsschwerpunkt in der Stadt.

Senatorin Scheeres: „Es ist richtig, die Polizeipräsenz auf dem Alexanderplatz zu erhöhen. Für kriminelles Verhalten, auch von jungen Menschen, gibt es null Toleranz. Aber die Polizei kann die Probleme am Alexanderplatz nicht alleine lösen. Flankierend braucht es eine gute Jugendsozialarbeit. Streetworkprojekte wie JARA tragen dazu bei, dass junge Menschen gar nicht erst auf dumme Ideen kommen beziehungsweise Konflikte zwischen Gruppen nicht eskalieren. Jetzt gibt es erstmals eine Anlaufstelle am Alexanderplatz, wohin sich junge Menschen wenden können. Zugleich können die Streetworker von dort aus auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zugehen, Freizeitaktivitäten und Beratungen anbieten, auf Probleme reagieren und auch Kontakte zu anderen Nutzergruppen knüpfen. Integration zu fördern ist der beste Weg, um Straftaten zu vermeiden.“

Das Projekt JARA ist eine Erweiterung des bereits bestehenden Platzmanagements, das ebenfalls vom Moabiter Ratschlag organisiert wird und an dem verschiedene soziale Träger beteiligt sind. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie stellt für JARA in diesem und dem kommenden Jahr rund 140 000 Euro zur Verfügung. Die Jugendarbeit erfolgt in enger Abstimmung mit dem bezirklichen Jugendamt und der Polizei. Rechtliche Grundlage des Projekts ist ein Kooperationsvertrag zwischen der Senatsverwaltung, dem Moabiter Ratschlag und dem Bezirk Mitte.

Dr. Sandra Obermeyer, Bezirksstadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste: „Es ist wichtig, dass junge Menschen, insbesondere junge Geflüchtete in Berlin ankommen und nicht im ,Großstadtdschungel’ untergehen. Mit dem JugendAktionsRaum am Alexanderplatz finanziert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie einen solchen Ort in Mitte, der mit Jugendarbeit dazu beitragen kann, Jugendliche zu binden, zu integrieren, sie zu beraten. Das ist eine wichtige Unterstützung auch der bezirklichen Jugendarbeit am Alexanderplatz, für die ich mich bedanke und der ich Erfolg wünsche.“

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Urheber: Presseamt Berlin

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