Bonn – Flüchtlinge: Stadt räumt im Frühjahr Paulusheim und Poliklinik

Nachrichten aus Bonn am Rhein-Aktuell-Bonn (NRW) – Zwei der Gebäude, in denen seit 2016 Flüchtlinge untergebracht sind, gibt die Stadt im nächsten Jahr auf: die ehemalige Poliklinik in der Wilhelmstraße und das Paulusheim in der Sebastianstraße. In beiden Fällen laufen die Mietverträge im März 2018 aus.

Die Verwaltung plant, mit den Umzügen der insgesamt 290 Bewohnerinnen und Bewohnern ab Mitte Februar in die dann fertiggestellten Containerunterkünfte im Reuterpark und am Rheinweg zu beginnen. Die dort vorhandene Maximalkapazität von insgesamt knapp 500 Plätzen wird voraussichtlich nur zur Hälfte ausgeschöpft, um den Geflüchteten möglichst viel Privatsphäre zu ermöglichen.

Kurz vor dem Einzug in die Containerstandorte wird die Verwaltung jeweils einen Tag der offenen Tür anbieten, bei dem sich Anwohnerinnen und Anwohner einen Eindruck von der Unterbringung verschaffen können.

In der ehemaligen Poliklinik sind derzeit 136 Menschen untergebracht, im Paulusheim rund 150.

Insgesamt sorgt die Stadt derzeit für die Unterbringung von 2085 Geflüchteten. Erst Mitte November war die Flüchtlingsunterkunft Erzbergerufer aufgegeben worden.

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Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

 

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