Bonn – Trinkwasserspender am Markt eingeweiht

suedwest-news-aktuell-stadtportal-bonnBonn (NRW) – Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Bezirksbürgermeister Helmut Kollig haben am Montag, 7. November, einen öffentlichen Trinkwasserspender auf dem Marktplatz eingeweiht. Im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Marktgilde und der Stadtwerke Bonn, die die Aufstellung ermöglicht haben, füllten sie symbolisch die ersten Trinkflaschen.

Der Wasserspender in der Nähe des nördlichen Treppenabgangs der Tiefgarage Markt besteht aus einer schlichten Säule, aus der auf Knopfdruck Wasser fließt. Er steht allen Bonnerinnen und Bonnern kostenlos zur Verfügung. Sie können sich dort mit frischem Trinkwasser versorgen oder auf dem Bonner Wochenmarkt erworbenes Obst waschen, um es direkt vor Ort zu verzehren.

Die Installation geht auf eine Initiative der Arbeitsgruppe Innenstadtgestaltung zurück und wurde im September 2015 von der Bezirksvertretung Bonn beschlossen. An der AG sind unter Leitung des Stadtplanungsamtes alle im öffentlichen Raum agierenden Ämter der Stadt Bonn beteiligt, um dezernatsübergreifend auf kurzem Wege Themenstellungen aufzugreifen, die relevant für den öffentlichen Raum in der Innenstadt sind. Die Kosten für die Anschaffung und Aufstellung des Wasserspenders von 5500 Euro haben die Deutsche Marktgilde als Betreiberin des Bonner Wochenmarktes und die Händler des Wochenmarktes übernommen.

„Joint the pipe“: Das Pendant zum Bonner Brunnen steht in Gambia

Oberbürgermeister Ashok Sridharan dankte den Partnern für ihre Unterstützung bei der Aufstellung des Brunnens, vor allem auch aufgrund der sozialen Komponente des Projektes. Denn mit der Installation schließt sich die Stadt Bonn der Idee der Organisation „Join the pipe“ an. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, die Trinkwasserversorgung weltweit zu verbessern. Für jede Trinkwasserstation, die in Europa aufgestellt wird, finanziert sie ein Wasser- und Hygieneprojekt in einem Entwicklungsland. Bonn ist als eine der ersten Städte bundesweit diesem Projekt beigetreten. Das Pendant für die Bonner Pumpe ist in Gambia in Westafrika aufgebaut worden.

„Ich hoffe sehr, dass Bonn für viele Städte und Gemeinden ein Vorbild ist, so dass diese unserem Beispiel folgen und auch Wasserstationen aufstellen“, sagte Sridharan. „Als Stadt der Vereinten Nationen mit den Schwerpunkten Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz stellen wir an uns selbst natürlich hohe Ansprüche. Der neue Brunnen und der dahinterstehende Gedanke ‚join the pipe‘ passen gut dazu.“

Weitere Informationen zur Organisation „Joint the pipe“ gibt es unter www.join-the-pipe.org.

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Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

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