Boppard am Rhein – Vereinskampagne „Ich bin dabei!“ – Modellversuch für die Stadt Boppard

Mittelrhein-Tageblatt-Nachrichten-aus-Boppard-am-Rhein-RLP-Boppard am Rhein – Das landesweite Projekt „Ich bin dabei!“ gerichtet an die Zielgruppe der über 60jährigen Bürgerinnen und Bürger hat sich in den letzten Jahren in Boppard erfolgreich etabliert.

Ergänzend hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen dieses Projektes im vergangenen Jahr die Vereinskampagne „Ich bin dabei!“ ins Leben gerufen. Fünf ausgewählte Projektstädte bzw. Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz – unter anderem die Stadt Boppard – nehmen daran teil.

Vereine haben in vielen Kommunen eine große Bedeutung im Ehrenamt und für den Zusammenhalt in der Kommune. Ziel soll es sein, durch Moderationsteams in den jeweiligen Kommunen die Situation der Vereine vor Ort zu analysieren, auszuwerten und dann mit geeigneten Maßnahmen zu verbessern.

Für die Stadt Boppard nehmen Martina Weirich-Mohr als Vertreterin der Stadtverwaltung, Heinz Kähne als pädagogischer Berater und Vorsitzender des VVV Boppard sowie Niko Neuser als Vorsitzender des SSV Boppard 1920 e.V. die Aufgaben der Vor-Ort Moderatoren wahr. Das Moderationsteam wurde über mehrere Tage umfangreich geschult und hat bereits erste konkrete Vereinbarungen getroffen.

Anja Rudolph wird als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung zukünftig das Projekt mit unterstützen. Neben einer ersten Stimmungsabfrage in den Vereinen wird es unter anderem ein aktualisiertes Vereinsregister auf der Homepage der Stadt Boppard sowie die beiden oben genannten Mitarbeiterinnen als Ansprechpartnerinnen bei der Stadtverwaltung geben. Für den 19.01.2019 ist eine erste große Vereinskonferenz für alle interessierten Vereine in der Stadthalle Boppard vorgesehen.

Die Vorsitzenden der Bopparder Vereine werden in dieser Angelegenheit angeschrieben und nähere Informationen erhalten. Unter anderem sollen Workshops zu den Themen Vereins- und Haftungsrecht, Marketing, Nachwuchsgewinnung oder Öffentlichkeitsarbeit durch externe Experten angeboten werden.

Über die weiteren Schritte wird in der Presse informiert.

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Stadt Boppard

 

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