suedwest-news-aktuell-dortmundDortmund (NRW) – Angesichts der Diskussion um die Silvesternacht in Dortmund und in Köln stellt Oberbürgermeister Ullrich Sierau fest, dass es vor dem Hintergrund der Rahmenbedingungen zu einem verhältnismäßig ruhigen Verlauf gekommen ist. Möglich wurde dies durch die ordentliche Polizeiarbeit und die gute Arbeit der Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes.

„Vor Ort auf den Plätzen der Dortmunder City wurde ein richtig guter Job gemacht“, so OB Ullrich Sierau. „Dafür gebührt allen Beteiligten große Anerkennung. Zumal alle Einsatzkräfte den Jahreswechsel wahrscheinlich lieber im Kreis ihrer Familien und Freunde begangen hätten.“ OB Ullrich Sierau dankt den Mitwirkenden für ihr Engagement.

Sowohl die Einrichtung der beiden Böller-Verbotszonen für die Dortmunder Innenstadt als auch die starke Präsenz vor Ort haben die richtige Wirkung gezeigt. Das lässt sich auch daran ablesen, dass es laut Polizeistatistik zu weniger Straftaten als beim Jahreswechsel 2015/2016 gekommen ist. Nach Aussage der Polizei wurde das aus der Vergangenheit bekannt gewordene Phänomen der sexuellen Übergriffe im öffentlichen Raum bislang nicht angezeigt.

Im Rahmen der nun folgenden detaillierten Aufarbeitung des Einsatzes, so der OB, gilt es auch der Frage nachzugehen, wo die Menschen hergekommen sind, die sich vornehmlich auf dem Platz von Leeds versammelt haben. Es ist zu klären, wie und mit welchem (Feier-)Ziel sich mehrere Hundert junge Männer vorwiegend nordafrikanischer Herkunft in Dortmund verabredet haben. „Eine offene westfälische Feierkultur sollte nicht überstrapaziert oder gar missbraucht werden“, so Sierau.

In diese Analyse sollen auch die Erfahrungen anderer Großstädte wie Köln und Essen einfließen. Hierzu stellt OB Ullrich Sierau fest, dass der Einsatz der Polizei in Köln jetzt in einer von politischen Befindlichkeiten getriebenen Diskussion schlecht geredet wird. „Eine derart fehlgeleitete Diskussion ist fatal und hilft nicht bei einer sachgerechten Bewertung“, so Sierau.
Für Dortmund gilt es nun zu definieren, mit welchem Konzept der Jahreswechsel 2017/18 angegangen werden soll. Dazu könnte gehören, schon im Vorfeld und in der Silvesternacht in mehreren Sprachen auf die entsprechenden Regelungen und Verbote auch über die sogenannten sozialen Netzwerke hinzuweisen.

Für Oberbürgermeister Ullrich Sierau gilt es aber auch abzuwägen, ob das Böllerverbot möglicherweise auf die gesamte City ausgeweitet wird. „Dazu werden wir uns in nächster Zeit mit allen Beteiligten Gedanken machen und Entscheidungen treffen“, so der Oberbürgermeister.

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Text: Frank Bußmann

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