Dresden – Gesundheit: Internationales Lungenkrebs-Forum in Dresden

Das Gesundheitsmagazin - Events - Aktuell -Dresden (SN) – Gesundheit: Am 9. und 10. September findet in Dresden das 8. Chinesisch-Deutsche Lungenkrebs-Forum (8th Chinese-German Lung Cancer Forum) statt. Teilnehmer aus aller Welt, die Hälfte davon aus China, tauschen sich zum Stand der Forschung im Bereich Lungenkrebsforschung und -behandlung aus. Internationale Experten auf dem Gebiet der Thorax-Onkologie sprechen zu folgenden Themen: Epidemiologie, Tabakkontrolle, Prävention, Screenings, Molekulare Krankheitslehre, Bildgebung, Stadiumbestimmung, Genetische Prägung, Strahlentherapie, Chirurgie, Medizinische Therapie, Multimodalität sowie Immun-Onkologie. Die Referenten kommen bspw. aus China, Deutschland, Polen, Österreich, Italien und Estland.

„Die Themen spiegeln den multidisziplinären Charakter des Lungenkrebs-Managements wider. Es geht auch um die wachsenden Erkenntnisse zur Lungenkrebs Molekularbiologie und deren Relevanz für die Praxis. Außerdem erhalten junge Forscher die Chance, ihre klinische und präklinische Forschung zu präsentieren“, so Prof. Christian Manegold, von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und Initiator des Kongresses. „Das Forum dient aber auch dazu, den Kontakt zu den chinesischen Kooperationspartnern zu intensivieren und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu eruieren.“

Es ist nicht der erste Kongress, den Prof. Manegold in Dresden veranstaltet hat. Seit 2008 findet alle zwei Jahre der Internationale Thorax-Onkologische Kongress Dresden (International Thoracic Oncology Congress Dresden ITOCD) statt. Für sein Engagement wurde Prof. Manegold 2014 mit dem Dresden Congress Award geehrt.
„Das Kongress-Umfeld und auch die Kongress-Gestaltung sind in Dresden ausgesprochen attraktiv. Das macht es auch für internationale Veranstalter interessant. Dazu kommen natürlich noch die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt, die besonders das Rahmenprogramm reizvoll machen“, sagt Prof. Manegold. Mit dem Dresden Congress Award werden Wissenschaftler, Unternehmer und Kongressveranstalter ausgezeichnet, die sich dafür stark machen, attraktive Tagungen und Kongresse nach Dresden zu holen.

„Gerade für einen solchen Kongress ist Dresden ein exzellenter Austragungsort. Wir sind ein Forschungs- und Medizinstandort, der internationale Beachtung erfährt, gerade auch im Bereich der Krebsmedizin bei Prävention, Diagnostik und Therapie“, so Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. Im Kampf gegen Krebs kooperieren in Dresden Forscher aus unterschiedlichen Bereichen: von der Medizin über die Biologie und Chemie bis hin zur Physik. Unter dem Dach des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) arbeiten, forschen und behandeln beispielsweise Ärzte und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der TU Dresden, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf mit Kollegen des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg gemeinsam. Die biomedizinische Forschung in Dresden prägen außerdem Konsortien wie das Universitäts KrebsCentrum Dresden (UCC) oder OncoRay – Center for Radiation Recearch in Oncology. Zudem ist eine Vielzahl von Unternehmen in Dresden und dem Umland angesiedelt, die sich auf die medizinische Anwendung moderner Life Sciences konzentrieren. Dazu gehören bspw. die ROTOP Pharmaka GmbH, GEMoaB Monoclonals GmbH, Riboxx GmbH oder die Biotype Diagnostic GmbH.

Das Chinesisch-Deutsche Lungenkrebs-Forum findet jährlich im Wechsel in Shanghai und Dresden statt. 2015 kamen fast 1000 Teilnehmer aus Forschung und Wissenschaft nach Shanghai. Die Konferenz steht unter der Schirmherrschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität München, der Universität, Köln, der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Lungenklinik der Tongji-Universität Shanghai und der Medizinischen Universität Bialystok.

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Text: Landeshauptstadt Dresden

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