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Dresden – Rudolf-Harbig-Stadion soll weiter unterstützt werden

Verwaltung schlägt dem Stadtrat vor, weitere 1,5 Millionen Euro pro Jahr für die Bereitstellung der Sportinfrastruktur bereit zu stellen.

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dresden -Dresden (SN) – Um auch in Zukunft die Miete des Rudolf-Harbig-Stadions in einem konkurrenzfähigen Bereich zu halten, schlägt die Verwaltung dem Stadtrat für den aktuellen Doppelhaushalt den Abschluss einer weiteren Ergänzungsvereinbarung zum Baukonzessionsvertrag vor. Diese Ergänzungsvereinbarung war steuer- und beihilferechtlich zu optimieren und beinhaltet die Zahlung von jährlich 1,5 Mio. Euro zur Reduzierung der Stadionmiete. Profitieren wird davon unter anderem der Hauptnutzer SG Dynamo Dresden.

Sport- und Finanzbürgermeister Dr. Peter Lames: „Wir zahlen für eine konkurrenzfähige Infrastruktur, und zwar auf solider Grundlage. Insgesamt werden aus dem Konzessionsvertrag und der Ergänzungsvereinbarung knapp 2,26 Millionen Euro gezahlt. Legt man dies nur auf die 17 Heimspiele mit durchschnittlich 27 900 Zuschauerinnen und Zuschauern um, so ergibt sich pro Eintrittskarte eine öffentliche Zahlung von 4,75 Euro. Dabei sind Besucher weiterer Veranstaltungen nicht mitgerechnet. So wird Dresden lebenswert. Das Rudolf-Harbig-Stadion und Dynamo gehören dazu.“

Grundlage der Zahlung soll ein Stadtratsbeschluss am 9. Mai 2019 sein. Im Verwaltungsentwurf, der sich aktuell im Gremienumlauf des Stadtrates befindet, wird dem Stadtrat vorgeschlagen, den Oberbürgermeister zu beauftragen und zu ermächtigen, mit der Projektgesellschaft eine entsprechende Ergänzungsvereinbarung abzuschließen. Dies soll unter der aufschiebenden Bedingung erfolgen, dass das Verfahren der verbindlichen Auskunft über die umsatzsteuerliche Behandlung des Betriebskostenzuschusses bestandskräftig abgeschlossen ist. Der zwischen der Projektgesellschaft und der SG Dynamo Dresden e. V. geschlossene Nutzungsvertrag ist sodann entsprechend zu ergänzen.
Die notwendigen Mittel sind im Haushalt eingeplant.
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Landeshauptstadt Dresden
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

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