Eisregen im Anmarsch und als Zugabe Schneefall und Wind: Wettervorhersage vom 09.12.2017 und die Wetterprognose für Deutschland bis zum 18.12.2017

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Die Wettervorhersage vom 09.12.2017: Vor allem im Küstenumfeld starke bis stürmische Böen. Im Küstenbereich steife bis stürmische Böen, auf Berggipfeln Sturmböen. Bis in tiefe Lagen schauerartiger Schneefall. Vereinzelt kurze Gewitter.

Vorhersage – heute:

In der Nacht zu Samstag gibt es bei wechselnder bis starker Bewölkung zunächst wiederholt Schauer und einzelne kurze Gewitter, wobei die Niederschlagsneigung abgesehen vom Nordseeumfeld im Laufe der Nacht etwas nachlässt. Meist fallen die Schauer als Schnee, nur ganz im Nordwesten und Norden zum Teil als Regen. An den Alpen schneit es länger andauernd. Im Norden bleibt es mit Tiefstwerten zwischen 3 und 0 Grad frostfrei. Ansonsten geht die Temperatur auf 0 bis -6 Grad zurück, wobei mit Glätte durch Neuschnee, Schneematsch oder überfrorene Nässe zu rechnen ist.

Heute ist es oft stärker bewölkt, nur vorübergehend zeigt sich die Sonne. Dazu gibt es im Tagesverlauf Schneeregen-, Schnee- und Graupelschauer. Im höheren Bergland muss mit einem Zuwachs der Schneedecke und entsprechender Glätte gerechnet werden, im Tiefland wird es nur vorübergehend weiß. Vereinzelt sind kurze Gewitter möglich. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und 4 Grad, im unmittelbaren Küstenumfeld ist es etwas wärmer. In den Mittelgebirgen und an den Alpen herrscht Dauerfrost. Der Westwind weht frisch und teils stark böig, an der See und im Bergland treten zeitweise Sturmböen auf.

In der Nacht zu Sonntag fallen im Norden sowie im Mittelgebirgsumfeld noch Schneeschauer, direkt an der See fällt meist Regen. Vorübergehend lockert die Wolkendecke stärker auf. Im äußersten Norden und Nordwesten bleibt es frostfrei, sonst sinken die Tiefstwerte meist auf 0 bis -5 Grad. Südlich der Donau gibt es bei klarem Himmel mäßigen Frost mit -5 bis -10 Grad, in den Alpen auch strengen Frost unter -10 Grad. Der Südwestwind lebhaft, lässt aber vorübergehend etwas nach.

Wetterlage in Deutschland:

Ein umfangreiches Tiefdrucksystem sorgt für wechselhaftes Wetter in Deutschland. Dabei werden kalte Luftmassen polaren Ursprung heran geführt.

Vorhersage – morgen:

Am Sonntag ist es im Osten und Südosten oft noch sonnig. Sonst ziehen von Westen dichte Wolken auf und nachfolgend setzt von Westen her teils kräftiger Schneefall ein. Dieser geht zunächst am Oberrhein rasch in Regen über. Am Nachmittag steigt auch in den restlichen Gebieten im west- und südwestdeutschen Flachland in den positiven Bereich, sodass sich die Glättesituation entspannt.

Weiter nach Osten und Nordosten fällt dann Schnee. Die Temperatur steigt auf 0 bis +4 Grad, später werden am Niederrhein bis 6 Grad, am Oberrhein bis 9 Grad erreicht. Der auf Süd drehende Wind lebt vor allem über der Mitte und im Südwesten deutlich auf. Es kommt zu starken bis stürmischen Böen. Auf den Bergen gibt es Sturmböen, in exponierten Lagen von Schwarzwald und Alpen Orkanböen. Auch an der See treten starke bis stürmische Böen auf.

In der Nacht zu Montag schneit es vor allem noch im Norden und Nordosten. Von Südwesten kommt im Laufe der Nacht neuer länger anhaltender Niederschlag auf, der dann bis in die Hochlagen als Regen fällt, sodass verbreitet Tauwetter einsetzt. Die Tiefstwerte liegen im Westen und Südwesten zwischen 6 und 1 Grad, sonst werden 2 bis -3 Grad erwarten, im östlichen Bergland darunter.

9-Tage-Vorhersage für Deutschland von Montag, 11.12.2017 bis Montag, 18.12.2017 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Montag Südwesten Dauerregen und Tauwetter. Alpen kräftiger Südföhn. Nacht zum Dienstag an Alpen kräftiger Schneefall. Nachfolgend wechselhaft, Bergland winterlich. Nachts zunehmende Frostgefahr. Bergland und Küsten stürmischer Südwestwind.

Vorhersage für Deutschland bis Freitag, 15.12.2017:

Am Montag ist es häufig bedeckt und es fällt gebietsweise Regen, nur in den höchsten Gipfellagen noch Schnee. Im Südosten und Osten bleibt es überwiegend trocken, dort kann die Bewölkung zeitweise auch stärker auflockern. Die Temperatur erreicht Werte zwischen 4 und 8, am Oberrhein milde 12 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus Südwest, im Norden aus Südost. Im Bergland muss mit Sturmböen gerechnet werden. In den Alpen sind durch Föhn Orkanböen zu erwarten.

In der Nacht zu Dienstag regnet es bei meist starker Bewölkung gebietsweise noch etwas, südlich der Donau auch länger andauernd und kräftig. Die Schneefallgrenze sinkt am Alpenrand allmählich auf ca. 700 m, im Westen auf 400 m ab. Die Temperatur geht auf 4 bis 0 Grad zurück, im Bergland bis -2 Grad.

Am Dienstag zeigt sich der Himmel südlich der Donau wolkenverhangen und es regnet bis zum Abend länger anhaltend, allerdings mit nachlassender Intensität. Die Schneefallgrenze geht hier bis zum Abend auf rund 500 m zurück und es muss mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Sonst lockert die Wolkendecke zeitweise, im Osten auch stärker auf und besonders im Westen und Norden entwickeln sich wiederholt Schauer, die oberhalb von 300 m als Schnee fallen. In diesen Höhenbereichen ist mit Glätte zu rechnen. Der Südwestwind weht mäßig, im Bergland und im Küstenumfeld auch stürmisch. Auf dem Brocken sind orkanartige Böen wahrscheinlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 9 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch klingen die Schneefälle am Alpenrand allmählich ab und auch sonst fallen nur noch entlang der Mittelgebirge einzelne Schneeflocken. Meist bleibt es trocken und die Wolkendecke lockert teils stärker auf. Der Südwestwind weht schwach bis mäßig mit stürmischen Böen im Bergland und Küstenumfeld. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -3 Grad. Es wird glatt.

Am Mittwoch zeigt sich das Wetter zweigeteilt. Im Süden und Osten scheint häufig die Sonne, bevor sich dort im Tagesverlauf die Wolken von Westen verdichten. Es bleibt bis zum Abend trocken. Im Westen und Norden dominieren den ganzen Tag über dichte Wolken den Himmel und im Tagesverlauf kann es zeitweise regnen. Der mäßige Südwestwind weht im Bergland sowie im Küstenumfeld zeitweise stürmisch und die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 8 Grad. Auf dem Brocken sind orkanartige Böen wahrscheinlich.

In der Nacht zum Donnerstag greifen länger anhaltende Niederschläge auf weite Bereiche Deutschlands über. Nur der Osten bleibt noch trocken. Im Bergland fällt Schnee. Im Südosten und Osten bleibt es noch trocken und örtlich bildet sich Nebel. Im Bergland und Küstenumfeld sind Sturmböen zu erwarten (Brocken Orkan) und die Temperatur geht auf +4 bis -3 Grad zurück. Es wird glatt.

Am Donnerstag ist der Himmel wolkenverhangen und zeitweise fällt Regen, wobei die Schneefallgrenze zum Abend auf 300 m sinkt. Teils muss mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Der Südwestwind weht im Tiefland mäßig, im Bergland stürmisch und die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 9 Grad.

In der Nacht zum Freitag fällt zeitweise Niederschlag, teils bis in tiefe Lagen als Schnee. Es muss mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -4 Grad. Der Südwestwind weht mäßig, im Küstenumfeld auch stürmisch.

Am Freitag ziehen dichte Wolkenfelder vorüber und gelegentlich fällt Niederschlag, der bis in tiefe Lagen mit Schnee vermischt sein kann. Besonders im Bergland bleibt es winterlich mit Straßenglätte. Der Südwestwind weht im Küstenumfeld stürmisch, sonst leicht bis mäßig und die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 7 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Samstag, 16.12.2017 bis Montag, 18.12.2017:

Samstag bis Montag wechselhaft, teils bis in tiefe Lagen Schnee. Allerdings aus heutiger Sicht keine kräftigen Niederschläge. Bergland zeitweise stürmischer Südwestwind. Nachts Frostgefahr.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy

 

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