Es bleibt hier und da auch trocken: Wetterbericht vom 27.12.2017 für Deutschland und weitere Aussichten bis zum 05.01.2018

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Der aktuelle Wetterbericht: Nachts auf einigen Bergen stürmische Böen, auf den Alpengipfeln Sturmböen. Im Südosten und im Bergland leichter Frost und örtlich Glätte.

Vorhersage – heute:

Tagsüber breiten sich dichte Wolken und etwas Regen bis in die mittleren Gebiete aus. In den Hochlagen der westlichen Mittelgebirge kann auch etwas Schnee fallen. Im Osten und Südosten bleibt es häufig trocken und vor allem anfangs kann sich die Sonne zeigen, an den Alpen ist es föhnig.

Die Temperatur steigt auf 3 bis 8, im höheren Bergland auf Werte um 1 Grad. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch aus Süd bis Südost. Auf den Bergen kann es stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln der Alpen schwere Sturmböen geben.

In der Nacht zum Donnerstag fällt vor allem in der Mitte und im Süden gebietsweise schauerartig verstärkter Regen, oberhalb von 400 m kann es Schnee und Glätte geben. Im Schwarzwald, im Bayerischen Wald und im Oberallgäu kann es in Staulagen mehr als 10 cm Neuschnee geben. Im Norden entwickeln sich nur vereinzelte Schauer. Es kühlt sich auf +4 bis 0, im Bergland auf 0 bis -2 Grad ab.

Wetterlage in Deutschland:

Von Westen her greift heute Früh die Kaltfront eines über England zur Nordsee ziehenden Tiefs auf den Westen Deutschlands über und überquert bis zur kommenden Nacht das Vorhersagegebiet ostwärts.

Vorhersage – morgen:

Am Donnerstag bleibt es wechselnd, vor allem im Südosten auch stark bewölkt. Ganz im Westen sowie in der Norddeutschen Tiefebene entwickeln sich kaum Schauer. Sonst gibt es einzelne Schneeregen- und Graupelschauer, vereinzelt sind auch kurze Gewitter dabei. Oberhalb von 400 m fallen die Schauer meist durchwegs als Schnee, vor allem an den Nordwesthängen der Mittelgebirge kann es etwas Neuschnee geben, im Stau der Alpen auch bis über 10 cm.

Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 6 Grad, im Bergland herrscht oberhalb von etwa 600 Metern meist leichter Dauerfrost. Der Wind weht böig aus West bis Nordwest, in Schauernähe sowie an der See stark bis stürmisch. Auf Berggipfeln gibt es Sturmböen.

In der Nacht zum Freitag muss vor allem im Süden und Osten sowie im Nordseeumfeld noch mit einzelnen Schauern gerechnet werden, die bis in tiefe Lagen als Schnee fallen. Zwischendurch lockern die Wolken stärker auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 3 und -3 Grad. Der Wind weht an der See und im Bergland in Böen weiter stürmisch aus Südwest.

Vorhersage für Deutschland von Freitag, 29.12.2017 bis Freitag, 05.01.2018 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Mild und teilweise stürmisch.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 02.01.2018:

Am Freitag breiten sich von Westen dichte Wolken mit Niederschlägen bis zur Mitte hin aus. Anfangs fällt bis 200m hinab teilweise Schnee, sonst zunehmend Regen. Davor gibt es Wolkenlücken, aber auch einzelne Schauer, teils als Graupel oder Schnee, vor allem an den Küsten und im Südosten. Am Nachmittag bewegen sich die Temperaturen zwischen 1 und 5 Grad.

Oberhalb von 500 Metern herrscht meist leichter Dauerfrost. Es weht meist mäßiger West- bis Südwestwind. An der See und im höheren Bergland kann es stürmische Böen geben, auf exponierten Bergen gibt es teils schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Samstag gibt es außer im Nordosten Niederschläge, im Bergland anfangs als Schnee. Dort steigt die Schneefallgrenze bis in die Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge. Während es im Nordwesten, Westen und der Mitte in tieferen Lagen mit 3 bis 0 Grad frostfrei bleibt, ist sonst leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad zu erwarten.

Am Samstag ist es starke bewölkt und zeitweise regnet es. Schnee fällt nur noch in Gipfellagen der Mittelgebirge und in den Alpen oberhalb 1500m. Mit Höchsttemperaturen zwischen 7 und 11 Grad wird es mild. Der Südwestwind frischt auf, so dass verbreitet stürmische Böen, im Bergland und an der See Sturmböen und auf höheren Gipfeln schwere Sturmböen zu erwarten sind.

In der Nacht zum Sonntag halten sich dichte Wolken mit Regen. Im Südwesten regnet es längere Zeit. Auch ergiebiger Regen ist nicht ausgeschlossen. Die Temperatur geht auf 9 bis 3 Grad zurück. Es muss mit Sturmböen gerechnet werden, an den Küsten und im Bergland mit schweren Sturmböen, vereinzelt orkanartigen Böen.

Am Sonntag regnet es gebietsweise, Wolkenlücken gibt es höchstens vorübergehend. Im Bergland kann es kräftig regnen. Es wird noch milder mit maximal 8 bis 13 Grad. Der Wind lässt wieder nach, kann in Böen aber weiter stürmisch wehen. An der See und im Bergland sind weitere Sturmböen zu erwarten, auf exponierten Bergen sind Orkanböen nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Montag, Neujahr regnet es gebietsweise bei milden Temperaturen meist deutlich oberhalb des Gefrierpunktes. Es bleibt windig mit starken bis stürmischen Böen.

Am Montag und Dienstag kommt es bei wechselnder Bewölkung zu weiteren schauerartigen Niederschlägen. Die Temperaturen gehen langsam etwas zurück auf 5 bis 10 Grad. In höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen kann sich wieder Schnee unter den Niederschlag mischen.

In den Nächten kühlt es auf 5 bis 0 Grad ab und Frost ist nur im höheren Bergland ein Thema.

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 03.01.2018 bis Freitag, 05.01.2018:

Kaum Temperaturänderung und weiter wechselhaft und windig.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner

 

 

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