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Foto: Palaterra. – Beim Urban Gardening werden meist Gemüse gepflanzt. Hier lohnt es sich, gute,…

Gartenmagazin – Ausgediente Kisten, Säcke oder Holzpaletten – beim Urban Gardening wird alles, woraus sich ein Pflanzgefäß machen lässt, recycelt und bepflanzt. Diese unkonventionelle Art des Gärtnerns verwandelt Hinterhöfe, Dächer und Brachflächen in grüne Orte, manchmal temporär, manchmal dauerhaft. Ob als soziales Projekt mit Nachbarn im Quartier oder als privates Refugium – hier kann man dem Grau der Stadt für eine Weile entfliehen, nach Herzenslust graben, hacken, ernten oder einfach das Ambiente genießen. Viel braucht es nicht, um zum Stadtgärtner zu werden: eine Idee, etwas handwerkliches Geschick und natürlich Pflanzen. Ein Aspekt, den man am besten schon bei der Planung bedenkt ist der Wasserbedarf. Sehr beliebt in urbanen Gärten sind Gemüse wie Zucchini, Tomaten oder Pflücksalate. Diese haben jedoch besonders viel Durst. Die Lösung des Problems ist ungewöhnlich einfach: Erden, die besonders gut Wasser speichern.

Essbare Stadt

Bei dem Urban-Gardening-Initiative „Essbares Darmstadt“ setzen die Macher auf Qualität: Sie verwenden torffreie Bio-Erden, die von dem rheinland-pfälzischen Unternehmen Palaterra nach einem uralten Rezept der Amazonas-Indios, dem sogenannten „Gold der Erde“, hergestellt werden. „Die Struktur der Palaterra-Erden ist besonders locker und saugfähig. Wie ein Schwamm speichern sie das Wasser“, erzählt Mitinitiator Dieter Krellmann. „Meist reicht es aus, wenn alle zwei Tage gewässert wird. Die Erde nimmt immer wieder schnell neues Wasser auf, selbst wenn sie an heißen Tagen ganz ausgetrocknet ist. Das hat den Vorteil, dass wir über die ganze Stadt verteilt kleinere Projekte umsetzen können.“ Ob Kräuter, die in einem vertikalen Beet aus Dachrinnen wachsen, oder Beerensträucher in Hochbeeten aus Holz – die Pflanzen stehen an öffentlichen Orten. Riechen, anfassen, ernten ist ausdrücklich erwünscht. Um die neugewonnene Vielfalt an Obst und Gemüse mitten in der Stadt zu zelebrieren, finden direkt neben den Beeten Grillabende und Verkostungen statt. Über Ernteerfolge und Veranstaltungen des essbaren Darmstadts informiert die Initiative auf www.essbaresdarmstadt.de.

Wurzeln brauchen Wasser und Sauerstoff

Auch private Stadtgärtner, die auf Dachterrasse, Balkon oder in einem Stadtgarten Gemüse anbauen und Zierpflanzen kultivieren, profitieren von guter Erde. Die lockerleichte Struktur der Palaterra-Erden ermöglicht nicht nur eine hohe Wasserspeicherfähigkeit, die kleinen Zwischenräume leiten zudem ausreichend Sauerstoff zu den Wurzeln. Diese natürliche Luftzufuhr brauchen die Pflanzen für die sogenannte Bodenatmung, bei der die Zellen mit Energie versorgt werden. Je nach Verwendung eignen sich die Palaterra-Erden „Beet und Garten“ oder „Haus und Balkon“. Beide Varianten enthalten wertvolle Mikroorganismen. So entsteht selbst im Pflanzgefäß ein aktives Bodenleben, das zur optimalen Entwicklung der Pflanzen beiträgt. Weitere Informationen sind auf www.palaterra.eu zu finden.

Quelle: Palaterra

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