Gesundheit – ​Darmkrebs! Wie sag ich’s meinen Angehörigen?

Felix Burda Stiftung bietet Briefvorlage zum Download.

gesundheit24-online-das-magazinMünchen, 24.03.2017 – Angehörige von Darmkrebspatienten haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Betroffenen fällt es aber oft schwer, ihre Familie zu informieren. Eine neue Briefvorlage hilft.

 

Die Diagnose Darmkrebs ist ein Schock – nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Angehörigen. Was viele in diesem Moment nicht ahnen: Durch die Erkrankung wird ein familiäres Risiko an alle erstgradigen Verwandten weitergegeben. Das heißt zwar nicht, dass jeder Verwandte eines Erkrankten automatisch ebenfalls an Darmkrebs erkrankt. Aber um sich selbst vor Darmkrebs zu schützen, sollten sich diese Familienmitglieder daher ebenfalls an einen Magen-Darm-Arzt wenden und im Zweifel schon in jungen Jahren auf einer Vorsorge-Darmspiegelung bestehen.

Das Problem ist dabei nur, dass viele Angehörige nichts über ihr erhöhtes Risiko erfahren.Denn der Arzt des Betroffenen kann es ihnen nicht direkt mitteilen.
Und dem Betroffenen fällt es oft sehr schwer, n
ach einer erhaltenen Krebsdiagnose seine Angehörigen persönlich zu informieren.

Die Felix Burda Stiftung versucht nun dieses Dilemma zu lösen: Mit den neu gestalteten Unterlagen der Stiftung werden Darmkrebs-Patienten auf das Risiko ihrer Verwandtschaft hingewiesen und sie erhalten eine Briefvorlage, die sie direkt an ihre Angehörigen versenden können.

Die Unterlagen und Briefvorlagen stehen als PDF für Ärzte und Patienten gratis zum Download zur Verfügung: https://www.felix-burda-stiftung.de/darmkrebsvorsorge/wer-ist-betroffen/familiaeres-risikobwh4xsrsgfspddnf1txj

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Text: Carsten Frederik Buchert

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