Gesundheit24.Online – Gebärmutterentfernung oft unnötig: Goldnetz-Methode kann sanfte Alternative sein

     

    gesundheit24-online-das-magazinGesundheit24.Online – Die Gebärmutterentfernung, medizinisch Hysterektomie, gehört weltweit zu den häufigsten gynäkologischen Eingriffen. Laut Ergebnissen der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) des Robert Koch Instituts wurde sie in Deutschland in den vergangenen Jahren bei etwa jeder sechsten Frau im Alter von 18 bis 79 Jahren durchgeführt. Bei fast der Hälfte fand die Operation im Alter von 40 bis 49 Jahren statt.

    Ein häufiger Grund für eine Gebärmutterentfernung in diesem Alter sind starke und schmerzhafte Regelblutungen. Doch ist dieser radikale Eingriff häufig nicht nötig. Denn mit NovaSure gibt es eine sanfte und schonende Alternative, die vielen Frauen die belastende Gebärmutterentfernung ersparen kann: die sogenannte Goldnetz-Methode.

    Bei diesem bewährten Verfahren handelt es sich um eine moderne Form der sogenannten Endometriumablation, bei der die Gebärmutterschleimhaut, die die Blutung verursacht, durch Hitze verödet wird. Der schonende Eingriff erfolgt meist bei Vollnarkose und wird durch den Gebärmutterhals vorgenommen: Das Goldnetz wird in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Hier angekommen entfaltet es sich und passt sich in Länge und Breite genau dem Organ an.

    Die Gebärmutterschleimhaut legt sich eng an das Goldnetz an. Die Verödung erfolgt mittels elektrischer Energie. Das geschieht in der Regel in etwa 90 Sekunden. Im Anschluss daran wird das Goldnetz aus der Gebärmutter herausgezogen, und der Eingriff ist beendet. Die Gebärmutter selbst bleibt erhalten.

    Voraussetzung für das sanfte NovaSure-Verfahren ist, dass die Familienplanung bereits abgeschlossen ist. Denn danach ist eine Schwangerschaft zwar theoretisch noch möglich. Sie ist allerdings mit Risiken für Mutter und Kind verbunden. Aus diesem Grund wird Patientinnen empfohlen, auch nach dem Eingriff weiterhin zu verhüten.

    Die meisten Frauen haben nach dem Eingriff nur geringe Beschwerden und sind bereits nach zwei bis fünf Tagen wieder fit für den Alltag. Nach einer Hysterektomie dauert die Genesungszeit dagegen in der Regel mehrere Wochen. Mögliche Komplikationen einer solchen Gebärmutterentfernung sind die Beckenbodensenkung, Inkontinenz oder auch Depressionen. Bei gutartigen Erkrankungen ist es daher wichtig, mit dem Frauenarzt die Vor- und Nachteile einer Hysterektomie gründlich gegeneinander abzuwägen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

    Die Erfolgsquote der Goldnetz-Methode liegt bei über 90 Prozent

    Bei mehr als 90 Prozent der Patientinnen sind die Blutungen nach dem NovaSure-Eingriff stark reduziert oder bleiben vollständig aus. Das bedeutet für die Frauen einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität.

    Das sollten Sie zur Kostenübernahme wissen

    Die Endometriumablation kann sowohl stationär als auch ambulant durchgeführt werden. Die meisten privaten Krankenkassen zahlen beide Varianten. Bei den gesetzlichen Kassen gibt es regionale Unterschiede. Meist übernehmen sie die Kosten für einen stationären Eingriff. Lassen gesetzlich Versicherte die minimal-invasive Operation unter stationären Bedingungen durchführen, zahlen die Krankenkassen die Kosten im Rahmen der sogenannten Fallpauschalen (DRG-System: vom Englischen Diagnosis Related Groups). Das geht aber nur, wenn ausreichende Gründe für eine stationäre Aufnahme vorliegen, zum Beispiel starkes Übergewicht oder andere Nebenerkrankungen wie Blutgerinnungsstörungen, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme. Für die Kostenübernahme bei einer ambulanten Durchführung, sollte die Patientin einen individuellen Kostenübernahme-Antrag bei ihrer Krankenkasse stellen, falls das operierende Zentrum mit der jeweiligen Krankenversicherung noch keinen Vertrag über Integrierte Versorgung abgeschlossen hat. Innovative Krankenkassen schließen solche Vereinbarungen ab, um Patientinnen eine gute, ambulante und wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen.

    Mehr Infos zum Thema Symptome, Ursachen, Therapien und Behandlungsmethoden (wie zum Beispiel die Goldnetz-Methode) bei starken Regelblutungen finden interessierte Frauen auf unserer Internetseite www.starke-regelblutung.de.

    Über die Funktion „Zentrensuche“ können sich interessierte Frauen informieren, wo sich ein NovaSure-Zentrum in ihrer Nähe befindet und ob ihre Krankenkasse zu denen gehört, die den Eingriff bezahlt.

    Tipp: In unserer Online-Plattform „Frauensprechstunde“ können Frauen diskret und anonym Fragen stellen, die von unseren Experten beantwortet werden. Beinahe täglich erreichen uns über diese Webseite Mails von Frauen aus ganz Deutschland.

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    Text: Hologic Deutschland GmbH
    Carolin Mertins
    Abteilung Marketing & PR
    Otto-von Guericke-Ring 15
    65205 Wiesbaden

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