Hamburg – Wirtschaft: Innovationsstandort Hamburg präsentiert sich auf Hannover Messe

Zweite Bürgermeisterin Fegebank und Wirtschaftssenator Horch werben für die Hansestadt.

Mittelrhein-Tageblatt - News aus Hamburg - Wirtschaft -Hamburg – Die Hannover Messe ist die Weltleitmesse der Industrie. Mehr als 5.000 Aussteller treffen vom 23. – 27. April auf über 200.000 Fachbesucher. Diesmal wieder dabei, die Hansestadt mit einem Gemeinschaftsstand. Aussteller sind hauptsächlich wissenschaftliche Institute und Technologietransfereinrichtungen.

Unter der Überschrift „Future Hamburg“ präsentieren sich in der Halle 2 „Research & Technology“, am Stand A 26, das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, die European XFEL GmbH, das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME ScreeningPort, das Fraunhofer – Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML, die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT, die Hamburg Innovation GmbH, Hamburg Invest, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg), die Orokoko GmbH, die Technische Universität Hamburg TUHH und das ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank: „Die Zukunft eines Standorts liegt in Forschung und Innovation sowie guter Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. In Hamburg haben wir in den letzten Jahren viel auf die Beine gestellt“. Und Wirtschaftssenator Frank Horch ergänzt: „Innovationen und Technologietransfer sind die Garanten für die Zukunftsfähigkeit eines Standorts. Wir haben in Hamburg eine exzellente Infrastruktur mit internationalen Key-Playern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Damit bieten wir Wissenschaftlern, Gründern sowie jungen und etablierten Unternehmen beste Voraussetzungen für Austausch, Vernetzung und Transfer.“ Der Hamburger Gemeinschaftsstand wird von Hamburg Invest organisiert. Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter: „Hamburg hat in den letzten Jahren seine Schwerpunkte erweitert und steht zunehmend auch für wissensbasierte Wertschöpfung. Dies werden wir in Hannover zeigen“.

Die HANNOVER MESSE ist der Ort, um die rasante Entwicklung von Industrie 4.0 und ihren Nutzen zu erleben“, sagt Marc Siemering, Senior Vice President Industry, Energy, Logistics, Deutsche Messe AG. „Die führenden Hersteller von Automatisierungstechnik, die weltweit wichtigsten Robotik-Unternehmen sowie globale IT- und Software-Konzerne machen Hannover zum globalen Hotspot für Industrie 4.0.“ Neben dem Hamburger Gemeinschaftsstand gibt es auf der Hannover Messe weitere Aussteller aus Hamburg in den jeweiligen Industriehallen. Chevron, Jungheinrich, Still oder TÜV Nord sind nur einige von ihnen.

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

DESY zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren und erforscht die Struktur und Funktion von Materie. Das Forschungszentrum ist Innovationstreiber für Spitzentechnologien. So wurde beispielsweise die supraleitende Beschleunigertechnologie des Röntgenlasers European XFEL bei DESY maßgeblich entwickelt, getestet und aus der Forschung in die Industrie transferiert. Weiterhin ist DESY führend in Vakuumtechnologien, hat zusammen mit Partnern einen neuen Standard für Kommunikationselektronik entwickelt und bringt ein neuartiges Beschichtungsverfahren für Magnetosensoren zur Marktreife.

www.desy.de

European XFEL GmbH

Der Röntgenlaser European XFEL ist eine 2017 eröffnete Großforschungsanlage der Superlative: Weltweit einzigartige 27 000 Röntgenlaserblitze pro Sekunde mit extrem hoher Leuchtstärke eröffnen neue Forschungsmöglichkeiten. Auf der Hannover Messe werden Mitarbeiter Einblick in die Arbeit des Röntgenlasers geben und interessierte Nutzer aus der Industrie über Möglichkeiten der Zusammenarbeit informieren.

www.xfel.eu

Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME ScreeningPort

Das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME betreibt angewandte Lebenswissenschaften vom Molekül bis zum Ökosystem mit einem breiten Forschungs- und Dienstleistungsangebot in den drei Institutsbereichen Molekulare Biotechnologie, Angewandte Ökologie und Bioressourcen sowie Translationale Medizin, welchem die Hamburger Außenstelle ScreeningPort zugeordnet ist.

Der Bereich Translationale Medizin positioniert sich entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette von der Target-Identifizierung über das Wirkstoffscreening, die translationale präklinische Validierung bis hin zu klinischen Prüfungen.

Die Expertise des Fraunhofer IME ScreeningPort liegt in der Entwicklung biologischer Assaysysteme, in der hochautomatisierten Wirkstoffsuche (High-Throughput-, High-Content- und virtuellem Screening), in der Identifizierung von Biomarkern für die Diagnose von Krankheiten und die Begleitung präklinischer- sowie klinischer Studien und in der pharmakologischen Bioinformatik.

www.ime.fraunhofer.de

Fraunhofer – Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML

Das Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen CML

entwickelt und optimiert Prozesse und Systeme entlang der maritimen Supply Chain. In praxisorientierten Forschungsprojekten unterstützen wir private und öffentliche Auftraggeber aus den Bereichen Schifffahrt, Hafen und Logistik bei der Initiierung und Realisierung von Innovationen.

Am 2010 gegründeten Fraunhofer CML arbeiten zurzeit 25 Wissenschaftler sowie 10 Studenten. Das Fraunhofer CML ist Teil des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen.

www.cml.fraunhofer.de

Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT

Die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT ist als 70. Institut Teil der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Fraunhofer IAPT hat sich aus der LZN Laser Zentrum Nord GmbH und Teilen des Instituts für Laser- und Anlagensystemtechnik der Technischen Universität Hamburg als eine der weltweit führenden Einrichtungen im wissenschaftlich-industriellen Technologietransfer im 3D-Druck gegründet, und ist in der Forschung und in der Entwicklung der Additiven Produktionstechnologien mit den Schwerpunkten Design, Prozess und Fabrik tätig. Im Fokus steht die Anwendung additiver Technologien im Flugzeug-, Fahrzeug-, Schienenfahrzeug-, Schiff-, Werkzeug- und Maschinenbau sowie in der Medizin- und Kunststofftechnik für die Serienfertigung im Sinne des Rapid und Bionic Manufacturing.

www.iapt.fraunhofer.de

Hamburg Innovation GmbH

Wissens– und Technologie–Transfer in der Metropolregion Hamburg, Schnittstelle zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlicher Hand, das ist Hamburg Innovation. Auf dem Hamburger Gemeinschaftsstand legt Hamburg Innovation den Schwerpunkt auf Technologien und Innovationen aus den Hamburger Hochschulen für die Wirtschaftsregion. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im channel hamburg inmitten des Harburger Binnenhafens, einem der innovativsten Hightech-Standorte Deutschlands mit hoher Dynamik und starkem Wachstum.

Hamburg Invest

In Hamburg entsteht derzeit ein Netz von vier Innovationsparks. Sie bieten, ausgehend von einem wissenschaftlichen Anker, Gewerbeflächen für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Existenzgründer. Sie sind nach unterschiedlichen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten ausgerichtet: Life Sciences, Lasertechnologie und Green Technologies sind in Planung. Das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) besteht bereits. Hamburg Invest entwickelt, betreibt und vermarktet sie.

www.hamburg-invest.com

Hamburg Marketing GmbH

Hamburg Marketing hat den Auftrag, Hamburg und die Metropolregion als Innovationstandort zu vermarkten. Hamburg verfügt über ein innovatives Umfeld, das sich durch die enge Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft speist und neue Produkte, Prozesse und Technologien hervorbringt, die von hier aus in die Welt starten. Die im Aufbau befindliche digitale Plattform future.hamburg ist die Anlaufstelle im Netz, um sich über die Innovationslandschaft in der Metropolregion Hamburg zu informieren, inspirieren zu lassen und neue Vernetzungsmöglichkeiten mit Startups und Innovatoren vor Ort zu ermöglichen.

www.future.hamburg

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ist mit dem Technologiezentrum Energie-Campus des Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) und dem Windpark Curslack Teil eines Innovationsparks in Hamburg-Bergedorf. Um das Klima langfristig zu schützen, braucht es innovative Lösungen und neue Konzepte für die Erneuerbare Energien. Ein neues Konzept stellt das Projekt X-Energy dar und wird auf der Hannover Messe präsentiert. Ziel ist es, das führende Innovationszentrum für die Energiewende zu schaffen – in der Metropolregion Hamburg, thematisch ausgerichtet auf Windenergie, Systemintegration und Speicher.

www.xenergy-hamburg.de

Orokoko GmbH

Orokoko ist ein technisches Start-up aus Hamburg und arbeitet an der Marktreife eines robusten Kühlaggregates das ohne schädliche, giftige oder brennbare Kältemittel auskommt. Der aktuelle Prototyp erreicht bereits 60% der angestrebten Zielleistung für die erste industrielle Anwendung und ein Markteintritt ist für die zweite Jahreshälfte 2019 geplant. Eine Hamburger Antwort auf die politische Entscheidung der EU zur massiven Reduzierung kritischer Stoffe, der F-Gas-Verordnung.

www.orokoko.de

Technische Universität Hamburg TUHH

Die Technische Universität Hamburg (TUHH) ist eine der jüngsten und erfolgreichsten Technischen Universitäten in Deutschland. 1978 wurde die TUHH gegründet mit dem Ziel, den Strukturwandel der Region zu fördern. Die Kompetenzfelder Green Technologies, Life Science Technologies und Aviation and Maritime Systems bilden das Profil der Forschungsexpertise der TUHH ab. Das Leitmotiv der TUHH entspricht seit ihrem Bestehen dem Ideal, Technik für Menschen zu entwickeln.

www.tuhh.de

ZAL Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung GmbH

Das Hamburger ZAL ist eines der modernsten Forschungszentren für zivile Luftfahrt weltweit. Nach dem Motto Open Innovation arbeiten 600 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam unter einem Dach. Das ZAL fungiert dabei als neutrale Forschungsplattform, auf der hochtechnologische Ausstattung und fachliche Expertise aufeinandertreffen. Resultat: verkürzte Entwicklungszeiten für marktreife Innovationen, die Standards in der internationalen Luftfahrtindustrie setzen und Hamburg als weltweit drittgrößten Standort der zivilen Luftfahrt profilieren.

www.zal.aero

Veranstaltungen

Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Frank Horch wird am 23. April um 11.30 Uhr den Stand eröffnen.

Die Zweite Bürgermeisterin, die Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, wird am 25 April ab 18.00 Uhr die beispielhafte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft an der Elbe vorstellen.

***

Hamburg Invest
Andreas Köpke
Bereichsleitung Marketing, Kommunikation & Strategie

 

Kommentare sind geschlossen.