Hamburg – Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt auf der Reeperbahn

Mittelrhein-Tageblatt - News aus Hamburg - Polizei -Hamburg – Nach einem versuchten Tötungsdelikt am frühen Dienstagmorgen bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Die weiteren Ermittlungen werden von der Mordkommission (LKA 41) geführt.

Heute in den frühen Morgenstunden wurde ein 23-Jähriger mit mehreren Messerstichen im Rückenbereich in Hamburg-St. Pauli von Zeugen aufgefunden. Diese alarmierten Polizei und Rettungskräfte. Der Mann war ansprechbar, wollte den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber aber keine Angaben zur Herkunft der Verletzungen machen.

Der Mann wurde in ein Krankenhaus transportiert. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestand zu diesem Zeitpunkt Lebensgefahr.

Die ersten Ermittlungen wurden von Beamten des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernommen. Vor Ort wurde von den eingesetzten Polizeibeamten eine mehrere Meter lange Blutspur zurückverfolgt. Eine mutmaßliche Tatwaffe konnte bislang nicht aufgefunden werden.

In der sichergestellten Jacke des Geschädigten fanden die Beamten zwei Gripbeutel mit Marihuana auf und stellten diese sicher.

Der Geschädigte wird wie folgt beschrieben:

– männlich
– deutsches Erscheinungsbild
– athletisch/sportliche Figur
– kurze dunkelblonde Haare
– schwarze „Wellensteyn“- Jacke
– blaue Jeans
– schwarze Turnschuhe der Marke „Nike“.

Zeugen, die Hinweise auf eine Auseinandersetzung im Bereich der Reeperbahn geben können, denen der Geschädigte im Bereich des späteren Tatortes aufgefallen ist oder die sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 040/ 4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.

OTS: Polizei Hamburg

 

 

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