Hannover – 72 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima – Gedenktag am 6. August in Hannover

Mittelrhein-Tageblatt - Stadtnachrichten - Hannover -Hannover (NI) – 72 Jahre sind vergangen, seit die Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten. Am 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima, gedenkt die Stadt der Opfer der Atombombe und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke ihr Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen.

Schon am Sonnabend (5. August) lädt das Hiroshima Bündnis um 20 Uhr in den Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult zum Thema „Internationale Verhandlungen – Chance für atomare Abrüstung?“ zum Nachdenken über die Atombombenabwürfe vor 72 Jahren und die Konsequenzen für heute ein. Im Verlauf des Abends werden Kerzenlichter aufgestellt, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern.

Der Hiroshima-Tag, Sonntag (6. August), beginnt um 8 Uhr mit der Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Stefan Schostok und Superintendent Hans-Martin Heinemann im Mahnmal Aegidienkirche. Jugendliche des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) legen Papierkraniche nieder.

Im Anschluss um 8.15 Uhr beginnt die Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroshimas Hiroyo Nakamoto ihre Trauer-Teezeremonie.

Von 9 bis 17.30 Uhr ist die Aegidienkirche ein Ort der Stille, des Gebets und der Meditation unter Beteiligung verschiedener Religionen vom Arbeitskreis Hiroshima unter der Leitung von Uwe Spiekermann.

Ab 12 Uhr bietet die Deutsch-Japanische Gesellschaft Chado-Kai an, gemeinsam Papierkraniche zu falten.

Um 17.30 Uhr gibt es Lyrik und Kurzprosa, umrahmt und kommentiert mit Musik und Tanz: Mitglieder der Gruppe Poesie lesen Auszüge aus ihrer szenischen Lesung aus dem Jahr 2015 „Wenn little boy from himmel fiel“, eine Veranstaltung der Gruppe Poesie, der Marktkirche Hannover, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und dem Kulturbüro.

Mit einer multireligiösen Friedensandacht mit Musik endet das Programm in der Aegidienkirche um 18 Uhr.

Dann beginnt das Programm im Gobelinsaal des Neues Rathauses mit der Vorstellung des Buches „The Boy With The Red Back – Mr. Taniguchi’s Atomic Bomb Story“. Um 19 Uhr zeigt der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V. den Hiroshima-Film „Gebet einer Mutter“.

Zum Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki werden zum Abschluss des Tages um 21.30 Uhr Papierlaternen auf dem Maschteich ausgesetzt.

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Die Pressemitteilung im Original finden Sie unter: www.presseservice-hannover.de

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