Hannover – Stadt führt neue Regeln für die Straßenmusik in Hannover ein

Nachrichten-aus-Hannover-Aktuell-Hannover (NI) – Regeln für die Straßenmusik: Hannover ist eine lebendige Kulturstadt. Straßenmusik gehört zum öffentlichen Leben und ist Bestandteil der kulturellen Landschaft, mit einem bunten, vielfältigen Angebot. Dies soll auch weiterhin so bleiben. Damit Straßenmusik nicht zur Belastung für AnwohnerInnen und Beschäftigte im Einzelhandel wird, hat die Landeshauptstadt Hannover nach einem Austausch mit der Polizei und der Citygemeinschaft Hannover e.V. neue Regeln erlassen, die festlegen zu welchen Zeiten und an welchen Orten musiziert werden darf. Diese werden ab sofort (10.9.2018) in Form eines Flyers durch den städtischen Ordnungsdienst an die StraßenmusikerInnen verteilt. Der städtische Ordnungsdienst wird im Rahmen seiner Streifengänge auch die Einhaltung der Regeln kontrollieren.

  • In der Innenstadt sind 17 Plätze und in der Lister Meile neun Plätze für Straßenmusik ausgewählt worden.
  • Auf diesen Plätzen kann von 12 Uhr bis 19.30 Uhr jeweils in der ersten halben Stunde musiziert werden. Dann sind eine Spielpause und ein Ortswechsel notwendig.
  • Der gleiche Standort darf nicht länger als 30 Minuten pro Zweistundenzeitraum bespielt werden und auch nicht zweimal hintereinander genutzt werden.
  • Musikgruppen dürfen maximal vier Personen umfassen.
  • Der Einsatz von elektroakustischen Verstärkeranlagen ist nicht zulässig. Dies gilt auch für CD-Player, Radiogeräte oder andere Abspielgeräte.
  • Der Verkauf von Tonträgern ist nur bei Eigenproduktionen, z.B. einem Album erlaubt (maximal ein Tonträger).
  • Im Bereich von Veranstaltungen, Märkten und Demonstrationen oder Kundgebungen darf nicht musiziert werden.
  • Straßenmusik außerhalb dieser Regeln, etwa an anderen Plätzen und zu anderen Zeiten und ggf. auch außerhalb der Innenstadt und der Lister Meile bedarf stets einer Genehmigung im Einzelfall mit einem Vorlauf von mindestens zehn Werktagen.

Aufgrund der Internationalität der StraßenmusikerInnen wird der Flyer in acht Sprachen verteilt (Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch, Bulgarisch, Arabisch, Rumänisch und Kroatisch).

Die neuen Regeln wurden im Zusammenhang mit der Einführung des Konzeptes für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum bereits vom Rat der Landeshauptstadt Hannover beschlossen und werden nunmehr auch mit der Änderung der entsprechenden Satzung formalisiert.

Der Flyer steht ebenfalls auf www.hannover.de/veranstaltungsservice zum Download bereit.

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Die Pressemitteilung im Original finden Sie unter: www.presseservice-hannover.de

 

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