Heute Morgen besteht erhöhte Glättegefahr, sein Sie VORSICHTIG: Wettervorhersage für Deutschland vom 18.12.2017 und Wetterprognose bis zum 27.12.2017

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Die aktuelle Wettervorhersage: Im Südosten zunächst noch etwas Schnee und Glätte. Kommende Nacht von Nordwesten neue Schnee- und Regenfälle.

Vorhersage – heute:

In der Nacht zum Montag lassen die Schauer auch im südöstlichen Bergland langsam nach, kurzzeitig lockert es etwas auf. Von Nordwesten breiten sich dichte Wolken mit Niederschlägen bis zur Mitte aus. Dabei fällt von Ostfriesland bis ins Rheinland meist Regen, weiter östlich Schnee. Es besteht entsprechend erhöhte Glättegefahr im morgendlichen Berufsverkehr – vor allem in einem Streifen vom Weserbergland über das Rhein-Main-Gebiet bis zum Oberrhein!

Die Temperatur sinkt auf 4 bis 0 Grad im Nordwesten, sonst auf +1 bis -5 Grad. Bei Auflockerungen ist am Alpenrand auch strenger Frost um -10 Grad möglich. Der Südwind frischt im Nordwesten etwas auf, sonst bleibt er schwach.

Am Montag verlagern sich dichte Wolken und Niederschläge von der Mitte in den Süden des Landes. Dabei fällt anfangs teils bis in tiefe Lagen Schnee, ehe die Schneefallgrenze allmählich auf etwa 400 Meter ansteigt. Zum Nachmittag ziehen sich die Niederschläge an den Alpenrand zurück. Freundlich und trocken bleibt es östlich von Elbe und Saale, wo sich auch immer wieder die Sonne zeigt. Die Temperaturen liegen bei 0 Grad im Süden und im Bergland, sonst zwischen 2 und 7 Grad mit den höchsten Werten an Niederrhein und Nordsee. Im Westen weht ein mäßiger Nordwestwind. Sonst kommt er nur schwach aus Südost.

In der Nacht zum Dienstag überwiegen die Wolken und gebietsweise fällt etwas Sprühregen, der im Osten vereinzelt auch gefrieren kann. Nach Süden und Südosten gibt es oft Schnee, am Alpenrand schneit es noch längere Zeit. Die Temperatur sinkt in der Nordwesthälfte auf 4 bis 0 Grad, in der Südosthälfte werden 0 bis -6 Grad erwartet.

In den östlichen Mittelgebirgen und an den Alpen kann es noch etwas kälter werden.

Wetterlage in Deutschland:

Zwischen hohem Luftdruck über Südwesteuropa und Tiefdruckgebieten über Skandinavien ist weiterhin Meereskaltluft polaren Ursprungs wetterbestimmend. In der kommenden Nacht erreicht uns von Nordwesten her ein Frontensystem mit großflächigen Schnee- und Regenfällen.

Vorhersage – morgen:

Am Dienstag ist es meist bedeckt und es fällt zeitweise etwas Regen oder Sprühregen, in höheren Berglagen im Südosten auch Schnee. Am Alpenrand schneit es weiterhin auch längere Zeit. Im äußersten Westen bleibt es wahrscheinlich weitgehend trocken. Dabei ist es nasskalt mit Höchstwerten zwischen 0 und 5 Grad, im Nordwesten etwas milder mit bis zu 8 Grad. Es weht ein schwacher, an der Nordsee mäßiger Nordwest- bis Westwind.

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es bei vielen Wolken und zeitweiligem Regen und Sprühregen, im Süden fällt meist Schnee bei einer Schneefallgrenze um 500 Meter. Vom Allgäu bis nach Berchtesgaden kommen weitere 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee dazu. Die Temperatur sinkt im Osten und Süden auf 0 bis -4 Grad, sonst bleibt es mit 5 bis 0 Grad meist frostfrei.

Vorhersage für Deutschland von Mittwoch, 20.12.2017 bis Mittwoch, 27.12.2017 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Wechselhaft, Bergland Schnee, Nacht zum Samstag im Osten bis in tiefe Lagen Schneefall. Wochenende im Süden und Osten zunehmende Frostgefahr und Bergland stürmisch.

Vorhersage für Deutschland bis Sonntag, 24.12.2017:

Am Mittwoch ist es überwiegend bedeckt oder neblig-trüb. Gelegentlich fällt etwas Regen oder Sprühregen. Am Alpenrand schneit es noch, wobei die Schneefallgrenze allmählich auf rund 800 Meter ansteigt. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 2 Grad im Südosten und 8 Grad an der Nordseeküste. Der Wind weht schwach, im Norden mäßig aus Südwest bis West.

In der Nacht zu Donnerstag bleibt es häufig trüb und zeitweise regnet es etwas. Besonders im Stau der Alpen fällt der Niederschlag auch kräftiger aus. Im Norden lockert es im weiteren Verlauf gebietsweise auf und es bleibt trocken. Die Luft kühlt sich auf 5 bis 2 Grad ab, lediglich südlich der Donau und im südöstlichen Bergland kommt es zu leichtem Frost mit Glättegefahr.

Am Donnerstag bleibt der Himmel über der Mitte und im Süden wolkenverhangen und wiederholt fällt etwas Regen. Die Schneefallgrenze liegt meist bei über 1000 m, nur im Südosten Bayerns kann es oberhalb von 600 bis 800 m längere Zeit schneien. Im Tagesverlauf geht die Schneefallgrenze in den nördlichen Mittelgebirgen auf rund 800 m zurück. Im Norden lockert die dichte Wolkendecke zeitweise auf und dort bleibt es meist trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 9 Grad. Der Westwind weht schwach bis mäßig, im Bergland zeitweise auch böig.

In der Nacht zum Freitag ist es bedeckt und zeitweise fällt Niederschlag, im Süden oberhalb von 800 bis 1000 m, in der Mitte oberhalb von 600 m als Schnee. In Richtung Nordsee lockert die Bewölkung gelegentlich auf. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und 0 Grad mit leichtem Frost im Bergland. Der Westwind weht schwach bis mäßig mit stürmischen Böen über der Deutschen Bucht. Dort dreht der Wind zunehmend auf Nordwest.

Am Freitag ist der Himmel stark bewölkt mir nur kurzen Auflockerungen. Besonders im Stau der Alpen und der nördlichen Mittelgebirge fällt zeitweise Niederschlag, in der Mitte oberhalb von 400 bis 600 m, im Süden oberhalb von 800 m als Schnee. Zum Abend kommt aus Norden anhaltender Regen auf. Im Westen bleibt es abgesehen von einem geringen Schauerrisiko meist trocken. Der West- bis Nordwestwind weht mäßig mit Sturmböen im Bergland sowie im Küstenumfeld von Nord- und Ostsee. Auf exponierten Berglagen sind schwere Sturmböen zu erwarten und es treten in diesen Bereichen Schneeverwehungen auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 9 Grad.

In der Nacht zum Samstag fällt aus dichter Bewölkung zeitweise Regen, in Staulagen auch länger anhaltend und kräftig. Im Verlauf der zweiten Nachthälfte lassen die Niederschläge von Norden her nach und die Wolkendecke lockert auf. Die Schneefallgrenze geht von Süd nach Nord von 600 m bis in tiefe Lagen zurück. Im Nordosten muss mit überfrierender Nässe gerechnet werden. Der West- bis Nordwestwind weht mäßig, im Bergland und im Küstenumfeld auch stürmisch mit schweren Sturmböen auf dem Brocken. Im Bergland muss mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +4 und -2 Grad.

Am Samstag fällt besonders im Süden noch etwas Niederschlag, am Alpenrand auch bis in die Abendstunden anhaltend. Die Schneefallgrenze liegt dort, wo es Niederschlag gibt, bei rund 600 bis 800 m. Sonst zeigt sich der Himmel aufgelockert bewölkt, im Osten ist es teils auch sonnig und trocken. Zum Abend verdichten sich die Wolken im Nordwesten und es können dort einzelne Tropfen fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 8 Grad und der Westwind weht mäßig, im Bergland auch stürmisch.

In der Nacht zum Sonntag klingen letzte Schneefälle am Alpenrand rasch ab und nachfolgend muss hier, wie auch im Osten, mit wechselnder Bewölkung gerechnet werden. Meist bleibt es trocken. Im Westen und Norden verdichtet sich die Bewölkung jedoch und zeitweise fällt etwas Sprühregen. Die Tiefstwerte liegen im Nordwesten um 3 Grad, sonst zwischen +1 und -5 Grad, im süddeutschen Bergland auch darunter. Der Westwind weht schwach bis mäßig, im Bergland böig auffrischend.

Am Sonntag, Heiligabend, ist es meist hochnebelartig bedeckt und gelegentlich fällt etwas Sprühregen. Die Schneefallgrenze steigt dabei rasch bis in die Kammlagen. Im Süden zeigt sich hingegen häufig die Sonne und dort bleibt es trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 3 und 9 Grad und der Westwind weht schwach bis mäßig, im Bergland zeitweise böig.

Trendprognose für Deutschland, von Montag, 25.12.2017 bis Mittwoch, 27.12.2017:

Von Montag bis Mittwoch wechselhaft und mild. Zunehmende Sturmgefahr.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Helge Tuschy

 

 

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