Koblenz – Fachvortrag des Arbeitskreises gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Region Koblenz

Nachrichten-aus-Koblenz-RLP-Koblenz – Mehr als siebzig Interessierte, Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit und Ehrenamtliche trafen sich Mitte September 2018 im Jugend- und Bürgerzentrum auf der Karthause.

Der Arbeitskreis gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Region Koblenz hatte zum Fachvortrag „Stress- und Traumasensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen“ eingeladen – ein aktuelles und facettenreiches Thema, das offenbar auf das Interesse der zahlreich erschienenen Teilnehmenden traf.

Durch das Programm führte Alice Berweiler-Kaufmann, Gleichstellungsbeauftragte aus dem Rhein-Lahn-Kreis und Mitglied im Arbeitskreis. Nach der Begrüßung der Referentin Denise Klein, Traumazentrierte Fachberaterin im Auftrag von medica mondiale e.V. gab es im Rahmen ihres Vortrages einen Einblick in die Hintergründe und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen und eine Darstellung der möglichen Folgen von traumatischen Gewalterfahrungen sowie Informationen zum „STA-stress- und traumasensiblen Ansatz® von medica mondiale e.V.

Nach dem abwechslungsreichen Vortrag im Wechsel mit kurzen Filmbeiträgen zur Arbeit von medica mondiale und verbunden mit anschaulichen und Mut machenden Beispielen aus der Projektpraxis entwickelte sich ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch, bevor Alice Berweiler-Kaufmann mit Dank an die Referentin und die Teilnehmenden den Vortragsabend beendete.

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Stadt Koblenz

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