Koblenz – Jugendschutz – eLearning-Schulung für Karnevalsvereine

suedwest-news-aktuell-koblenzKoblenz – Mit dem 11.11. begann wieder eine närrische Session. Der Spaß und die Partys in dieser Zeit, bedeuten für die Vereine und Veranstalter auch viel Arbeit und Verantwortung. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. nutzt auch in diesem Jahr den Zeitpunkt, um sich mit den Karnevalsvereinen zum Thema „Jugendschutz und Veranstaltungen“ in Verbindung zu setzen.

Das Thema Alkoholkonsum von Jugendlichen begleitet jede Karnevalssaison. Mehr als 1.300 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren werden jedes Jahr mit einer Alkoholintoxikation ins Krankenhaus eingeliefert. Und aus den Regionen kommen die Rückmeldungen, dass bei Testkäufen im Einzelhandel zum Thema Jugendschutz noch immer regelmäßig gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen wird. Bei den Veranstaltungen der Karnevalsvereine liegt diese Verantwortung bei den Vereinen und den Aktiven vor Ort.

Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern während der Karnevalszeit sind die Regelungen zum Jugendschutz vielleicht nicht immer bewusst oder es gibt Unsicherheiten in der praktischen Umsetzung. Daher lädt die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. die Vorsitzenden und Mitglieder der Karnevalsvereine ein, sich über die Regelungen zu informieren. Das Referat Suchtprävention der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. bietet in einer eLearning-Schulung die Möglichkeit, sich zu informieren.

Die Schulung umfasst folgende Inhalte:

1. Prost! – Alkoholkonsum von Jugendlichen und Jugendschutz
2. Beispiele aus dem Alltag! – Anwendung der Theorie in der Praxis
3. Alles klar an der Bar? – Altersbeschränkung bei Getränken
4. Also wenn’s nach mir geht! – Ihre Einschätzung zum Thema Jugendschutz

Die Schulung ist kostenfrei über die Internet-Seite http://elearning.lzg-rlp.de erreichbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können eine Bescheinigung ausdrucken, sobald sie sich mit den Themen auseinandergesetzt haben und 50% der Fragestellungen richtig beantworten konnten.

In der Region Koblenz gibt es seit 2014 das Projekt HaLT – Hart am Limit gestartet worden, es bietet auf der einen Seite gezielt Jugendlichen, die mit einer Alkoholintoxikation ins Krankenhaus kommen eine Beratung an. Und auf der anderen Seite, unterstützt das Projekt Maßnahmen, um problematischen Alkoholkonsum und Alkoholexzesse bei Veranstaltungen zu vermeiden.

Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. freut sich, wenn das Interesse der Karnevalsvereine für die Schulung geweckt werden kann und Aktive gewonnen werden können, sich zum Thema Jugendschutz zu informieren. Für Fragen stehen zur Verfügung:

Sandra Helms, Stellvertretende Referatsleitung Suchtprävention bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V., Telefon 06131 2069-40, E-Mail shelms@lzg-rlp.de,

sowie die die zuständigen Fachkräfte im Projekt HaLT:

Amt für Jugend, Familie, Senioren u. Soziales, Joachim Scholer, Telefon: 0261 129-2322, E-Mail joachim.scholer@stadt.koblenz.de und

Zentrum für ambulante Suchtkrankenhilfe, Caritasverband Koblenz e.V., Helga Müssenich, Telefon: 0261 667570, E-Mail muessenich@caritas-koblenz.de.

http://elearning.lzg-rlp.de
http://elearning.lzg-rlp.de

www.lzg-rlp.de
http://www.lzg-rlp.de

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Text: Stadt Koblenz

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