Koblenz – Sommerkino im Dreikönigenhaus: „Grenzerfahrungen“

Mittelrhein-Tageblatt - News-RLP - Koblenz -Koblenz – Sommerkino: Grenzerfahrungen – in diesem Fall nicht räumlich begriffen, sondern existenziell – treffen den Menschen unerwartet durch Schicksalsschläge oder durch die bewusste Übertretung gesellschaftlicher Normen. Bewusst herbeigeführt, sind sie Zeugnis von Ängsten, Sehnsüchten und Hoffnungen.

Die Filmreihe „Cinema Confluentes – Kino im Dreikönigenhaus“, die das Bundesarchiv, das Kulturamt der Stadt Koblenz und das Institut für zukunftsfähiges Wirtschaften (ISSO) gemeinsam organisieren, wirft im Jahr 2017 einen Blick auf Extremsituationen des Lebens und die Randbereiche der Gesellschaft.

Die zugrundeliegenden, teilweise realen Biografien verleihen den Filmen, die im diesjährigen Sommerkino präsentiert werden, besondere Relevanz. Vom 16. August bis zum 6. September wird jeweils Mittwochabends ein anderer deutscher Spielfilm zu den Themen Islamistischer Extremismus, Manie, Homosexualität und Drogensucht gezeigt.

Die folgenden Filme werden gezeigt:

  • Mittwoch, 16.08.: Fremder Freund (Deutschland 2003, 105 Min.)
  • Mittwoch, 23.08.: 23 – Nichts ist so ie es scheint (Deutschland 1998, 99 Min.)
  • Mittwoch, 30.08.: Coming out (DDR 1989, 113 Min.)
  • Mittwoch, 06.09.: Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (Bundesrepublik Deutschland 1981, 178 Min.) (Der Film beginnt bereits um 18.00 Uhr)

In die Filme führen Mitarbeiter der Bundesarchivs ein. Zudem findet im Anschluss jeweils ein Film-Talk statt.

Mit Ausnahme der Filmvorführung am 06.09. beginnen die Filme jeweils um 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) im Dreikönigenhaus, Kornpfortstr.15. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://isso.de/sommerkino-2017/

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Urheber: Stadt Koblenz

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