Koblenz – Vortrag im JuBüZ: „Stress- und Traumasensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen“

Nachrichten-aus-Koblenz-RLP-Koblenz – Denise Klein, Traumazentrierte Fachberaterin und Referentin im Auftrag von medica mondiale e.V. (www.medicamondiale.org) ist zu Gast in Koblenz. Auf Einladung des Arbeitskreises gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen Region Koblenz referiert sie am Donnerstag, 13. September von 17 bis 18.30 Uhr im Jugend- und Bürgerzentrum (JuBüZ), Koblenz-Karthause zum Thema „Stress- und Traumasensibilität im Umgang mit geflüchteten Frauen“.

In ihrem Vortrag gibt sie einen Einblick in die Hintergründe und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt in Kriegs- und Krisenregionen und stellt mögliche Folgen von traumatischen Gewalterfahrungen und den „STA-stress- und traumasensiblen Ansatz® von medica mondiale e.V. vor.

Viele Geflüchtete haben vor, während oder nach ihrer Flucht traumatische Erlebnisse wie Krieg, Verlust, Leid oder sexualisierte Gewalt erlebt. Für Menschen mit Gewalterfahrung ist daher ein Schutz vor weiteren Ohnmachtserfahrungen entscheidend. Eine empathische und kompetente Unterstützung ist maßgeblich, um sie im Hier und Jetzt zu stärken. Aber auch die hauptamtlichen Fachkräfte und die ehrenamtlichen Unterstützer*innen brauchen Sicherheit im Umgang mit Traumatisierten und Sensibilität für die eigenen Belastungen.

Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte und an alle am Thema Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um verbindliche Anmeldung per E-Mail bis zum 24. August wird gebeten: info@ist-ko.de

Organisiert wird die Veranstaltung vom Arbeitskreis gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen – Region Koblenz, der seit 2003 besteht und Teil des Rheinland-Pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen (RIGG) ist. Dem Arbeitskreis gehören Vertreter*innen von Beratungsstellen, Jugendämtern, Justiz, Polizei, Frauenunterstützungseinrichtungen, Opferhilfsorganisationen und Gleichstellungsstellen an.

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Stadt Koblenz

 

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