Krefeld – Präsenzkonzept Innenstadt der Krefelder Polizei – gemeinsame Kontrolle von Problemimmobilien – 25 Personen ihre Wohnungen verlassen

Aktuelle Polizei-Meldung -Krefeld (NRW) – Freitagabend (23. September 2017) haben Polizei, Stadtverwaltung und Zoll eine gemeinsame Kontrolle von Problemimmobilien im Rahmen des Präsenzkonzeptes Innenstadt vorgenommen.

Dabei sind von 18:30 bis 21:15 Uhr, Wohnungen in zwei Häusern an der Seidenstraße kontrolliert und insgesamt 36 Bewohner angetroffen worden. Davon waren 31 Personen dort gemeldet, fünf weitere nicht.

Die Mitarbeiter des Fachbereichs Bauaufsicht und der Feuerwehr haben sich dabei einen Gesamteindruck von den Gebäuden bezüglich Brandschutz und Sicherheit im Allgemeinen verschafft. Zudem kontrollierten die Mitarbeiter, ob sich Personen dort illegal aufhalten. An dem Einsatz waren rund 50 Polizeibeamte und rund zehn Mitarbeiter der Stadt Krefeld beteiligt.

Aufgrund erheblicher brandschutztechnischer Mängel in einer Immobilie entschieden die Mitarbeiter der Stadt noch vor Ort, dass 25 Personen ihre Wohnungen zeitnah räumen müssen. Die Stadt Krefeld bot den Bewohnern Notunterkünfte an und stellte einen SWK-Bus zur Verfügung, der die Bewohner, sofern sie es wünschten, zu den Unterkünften brachte. Zwei Dolmetscher unterstützten den Einsatz.

Alle Eigentümer der überprüften Gebäude werden über die Feststellungen und Maßnahmen informiert. Gegen sie werden nun ordnungsbehördliche Maßnahmen eingeleitet.

Der Einsatz verlief friedlich, alle Bewohner verhielten sich kooperativ. Es gab keine Hinweise auf Straftaten.

Weitere Einsätze von Stadtverwaltung, Polizei und Zoll zur Kontrolle von Problemimmobilien werden zukünftig stattfinden.

OTS: Polizeipräsidium Krefeld

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