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Das Richtfest der Halle wird gefeiert. (Foto: Slg. Stadtarchiv Lahnstein)

Lahnstein – Trotz der Vielzahl an Schulen, die bereits in den1960er Jahren in der Stadt Oberlahnstein standen, gab es noch keine Sporthalle, die die Goethe-Schule, die Kaiser-Wilhelm-Schule und die Sonderschule nutzen konnten. Daher beschloss im Frühjahr 1964 der Stadtrat, eine große Sporthalle zu errichten, die von den drei Schulen genutzt werden konnte. Der ortsansässige Architekt Heinz Schell wurde zu diesem Zweck beauftragt, die Planung dieser Halle zu übernehmen.

Um die 18 Meter breite, 33 Meter lange und sechs Meter hohe Sporthalle zu erbauen, wurde die Horchheimer Firma Franz Schneider beauftragt, die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten zu übernehmen und damit das Fundament der Halle anzufertigen. Außerdem waren an den Bauarbeiten unter anderem die Lahnsteiner Firmen Gebrüder Schnaß (Zimmerarbeiten), Joseph Heimbach (Dachdeckerarbeiten) und Julius Göth (Klempnerarbeiten) beteiligt. Die Gesamtkosten betrugen ca. 1 Million DM. Die Kosten teilten sich das Land Rheinland-Pfalz, die Bezirksregierung Montabaur und die Stadt Lahnstein.

Nachdem die Grundbauarbeiten erledigt waren, galt es mit der Inneneinrichtung anzufangen. Die Halle sollte den Schülern zahlreiche Sportmöglichkeiten bieten, wie zum Beispiel: Gymnastik, Tanz, Geräteturnen, Schulsonderturnen, Handball, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Basketball, Tennis, Fechten, Judo, Boxen und Ringen. Doch auch wenn die Halle eigentlich da war, um den Sportunterricht der Schüler zu gewährleisten, sollte sie auch Platz für die Lahnsteiner Vereine und schulische Veranstaltungen bieten. Daher wurde neben den Duschen, Umkleidekabinen, einer Trennwand, die es ermöglichte, dass zwei verschiedene Gruppen in der Halle gleichzeitig unterrichtet werden konnten, und zahlreichen Sportgeräten auch eine Bühne gebaut.

Als es schließlich am 04. April 1967 zur Übergabe der Sporthalle an die Schulleiter kam, wurde keine große Feier veranstaltet, sondern die neuen Halle wurde im Rahmen einer Stadtratssitzung an sie übergeben. Die Presse schrieb: „Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Stadt Oberlahnstein nunmehr endlich über eine zweckmäßige, moderne und auch schöne Turnhalle verfügt, die allen Anforderungen gerecht wird“.

Vier Tage später lud der Verkehrsverein Oberlahnstein die Bevölkerung zu einem Heimatabend in die neue Halle ein, bei der die Lahnsteiner Männerchöre, der TGO-Fanfarenzug und die Kapelle des Johannesgymnasiums sowie eine Laienschauspielgruppe mitwirkten.

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Urheber: Alexandra Schäfer
Stadtverwaltung Lahnstein
Fachbereich 1 – Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchstraße 1
56112 Lahnstein

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