Tatzeit: Sonntag, den 02.10.2016, 21.10 Uhr

Festnahme durch die Polizei -Ludwigsfelde, Landkreis Teltow-Fläming (BB) – Der Tatortbereich in der Robert-Koch-Straße war noch bis Montagnachmittag, 14.30 Uhr abgesperrt. Spezialisten der Kriminaltechnik führten die bereits am gestrigen Abend begonnene und die ganze Nacht über andauernde Tatortarbeit auch am Montag fort. Dabei durchsuchten sie gemeinsam mit Bereitschaftspolizisten das gesamte Tatortumfeld weiträumig nach Spuren und weiteren Beweismitteln.

Das 18-jährige Opfer wird am heutigen Montag durch die Gerichtsmedizin obduziert. Weiterhin wird der festgenommene 17-jährige Tatverdächtige im Tagesverlauf durch die Mordkommission als Beschuldigter vernommen. Die Staatsanwaltschaft wird im Laufe des morgigen Tages (Dienstag) über den weiteren Verfahrensablauf entscheiden. Die Ermittlungen dauern an.

Bezüglich des Sachverhaltes wird es am heutigen Montag keine weitere Pressemeldung der Polizei geben.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam übernimmt ab sofort die Pressearbeit zu dem Fall.

Zur Info noch einmal die Ausgangsmeldung – herausgegeben als Pressemeldung der Polizeidirektion West am 03.10.2016 gegen 03.00 Uhr:

Sonntag, den 02.10.2016, 21.10 Uhr

Eine Zeugin informierte am Sonntagabend, gegen 21.10 Uhr, die Rettungsleitstelle und teilte mit, dass sie am Straßenrand in der Robert-Koch-Straße in Ludwigfelde einen schwer verletzen Mann aufgefunden habe. Der Verletze hatte Stichverletzungen im Oberkörper. Trotz sofortiger Versorgung durch den Rettungsdienst verstarb er noch im Rettungswagen. Nach ersten Erkenntnissen war es zuvor auf offener Straße zu Streitigkeiten und einer Auseinandersetzungen zwischen dem späteren Opfer und einer weiteren Person gekommen, in deren Verlauf das Opfer die Stichverletzungen davontrug. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist bisher noch völlig unklar.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 18-jährigen afghanischen Flüchtling. Der Tatverdächtige flüchtete nach der Tat.

Im Zuge der ersten polizeilichen Ermittlungen und anhand von Zeugenaussagen konnte die Polizei gegen 23.55 Uhr einen Tatverdächtigen in einer Ludwigsfelder Flüchtlingsunterkunft festnehmen. Bei der Festnahme kamen Kräfte des Spezialeinsatzkommandos der Brandenburger Polizei zum Einsatz. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen minderjährigen Flüchtling (17) aus Gambia. Dieser wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam der Polizei verbracht. Die Polizei ermittelt zum Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Untersuchungen übernahm die Mordkommission. Bis in die späte Nacht hinein sicherten Spezialisten der Kriminaltechnik am Tatort Spuren. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich der Tatverdächtige und das Opfer.

Die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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Text: Axel Schugardt
Pressestelle Polizeidirektion West

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