Ludwigsfelde,Landkreis Teltow-Fläming – Mord unter Asylbewerbern in der Robert-Koch-Straße

Festnahme durch die Polizei -Ludwigsfelde, Landkreis Teltow-Fläming (BB) – Eine Zeugin informierte am Sonntagabend, gegen 21.10 Uhr, die Rettungsleitstelle und teilte mit, dass sie am Straßenrand in der Robert-Koch-Straße in Ludwigfelde einen schwer verletzen Mann aufgefunden habe.

Der Verletze hatte Stichverletzungen im Oberkörper. Trotz sofortiger Versorgung durch den Rettungsdienst verstarb er noch im Rettungswagen. Nach ersten Erkenntnissen war es zuvor auf offener Straße zu Streitigkeiten und einer Auseinandersetzungen zwischen dem späteren Opfer und einer weiteren Person gekommen, in deren Verlauf das Opfer die Stichverletzungen davontrug. Der Hintergrund der Streitigkeiten ist bisher noch völlig unklar.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 18-jährigen afghanischen Flüchtling. Der Tatverdächtige flüchtete nach der Tat.

Im Zuge der ersten polizeilichen Ermittlungen und anhand von Zeugenaussagen konnte die Polizei gegen 23.55 Uhr einen Tatverdächtigen in einer Ludwigsfelder Flüchtlingsunterkunft festnehmen. Bei der Festnahme kamen Kräfte des Spezialeinsatzkommandos der Brandenburger Polizei zum Einsatz.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen minderjährigen Flüchtling (17) aus Gambia. Dieser wurde vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam der Polizei verbracht. Die Polizei ermittelt zum Verdacht eines Tötungsdeliktes. Die Untersuchungen übernahm die Mordkommission. Bis in die späte Nacht hinein sicherten Spezialisten der Kriminaltechnik am Tatort Spuren. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich der Tatverdächtige und das Opfer.

Die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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Text: Axel Schugardt
Pressestelle Polizeidirektion West – Brandenburg

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