Erstellt durch: | 8. Dezember 2016

Uwe Junge (AfD) zur von Julia Klöckner (CDU) initiierten Orientierungsdebatte „Hasskommentare und verrohte Sprache“

Uwe Junge - AfD -

Uwe Junge (Quelle: AfD RLP)

Mainz – „Auch die AfD-Fraktion ist gegen links- wie rechtsradikale Hetze im Netz und gegen eine verrohende Sprache im Internet. Bei Frau Klöckners gut gemeinter Initiative besteht allerdings die Gefahr, dass sich hieraus eine einseitige Symboldebatte entwickelt“, kommentiert Junge die jüngste Anregung der CDU-Fraktionsvorsitzenden.

„In den Leitmedien nicht mehr objektiv vertreten, postet und twittert eine zunehmende Zahl von Bürgern Hilferufe. Das erfolgt meist reflexartig, zunehmend harsch oder beleidigend und manchmal auch deutlich unter der Gürtellinie. Auch gegen AfD-Repräsentanten. Das bedauern wir“, so Junge.

„Überzogene Willensbekundungen der Bürger auf Facebook und Co. sind aber auch ein Seismograph für die Stimmung an der Basis“, meint Junge. „Mit ihrer aktuellen Initiative agiert die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende über den rheinland-pfälzischen Landtag fraktionsübergreifend als selbsternannte Moralpolizistin. Sie zeigt damit Internetnutzern vom Parlament aus den moralischen Zeigefinger. Die AfD ist der Meinung, man sollte den Bürger nicht herablassend aus dem Berliner oder Mainzer Elfenbeinturm behandeln, sondern seine Sorgen und Nöte ernst nehmen.“

„Die AfD wird dem Bürger weder das Wort verbieten noch ihn bevormunden“, so Junge. „Wir werden ihm zuhören und seinen Anliegen in den Parlamenten Gehör verschaffen. Wenn sich die zornigen Bürger wieder in den Debatten und Medienberichten wieder fair vertreten sehen, werden auch Hassattacken und verrohte Kommentare abnehmen.“

Uwe Junge ist Vorsitzender und innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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Text: Andreas Wondra
Leiter Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 3 | 55116 Mainz

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