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Rettungswagen teils mit Schneeketten unterwegs – Foto: Köhler/DRK

MAINZ / BAD KREUZNACH / RHEINLAND-PFALZ – Der weiter anhaltende Schneefall von heute Nacht hat auch Auswirkungen auf den Rettungsdienst. Aktuell kommt es im gesamten Einsatzbereich des DRK-Rettungsdienstes Rheinhessen-Nahe zu Verzögerungen durch schneeglatte Straßen und teils nicht befahrbare Wege. „Unsere Einsatzfahrzeuge sind gut ausgerüstet und führen auch Schneeketten mit. Dies hilft bei sehr winterlichen Straßenverhältnissen, speziell in den Höhenlagen, manchmal nur bedingt weiter. Häufig geht es dann die letzten Meter zu Fuß zum Notfallort.“ sagt DRK-Pressesprecher Philipp Köhler.

Gerade die Rettungswachen am Rande des Hunsrücks berichten über extrem schwierige Wetterverhältnisse. Aber auch in Rheinhessen und im Landkreis Bad Kreuznach kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Bereits kleine Steigungen machen das Befahren von manchen Straßen unmöglich. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet dieses Wetter erhöhte Vorsicht, denn im Notfall zählt zwar die Zeit, aber vor allem das sichere Ankommen des Rettungsteams beim Patienten.“ erklärt Philipp Köhler die Strategie seiner Kollegen.

Der DRK-Rettungsdienst bittet angesichts der aktuellen Wetterlage um Verständnis bei der Bevölkerung. „Die Kollegen in den Leitstellen und im mobilen Rettungsdienst tun alles was in ihrer Macht steht, um möglichst schnell beim Patienten einzutreffen. Trotz der in allen Fahrzeugen vorhandenen Winterausstattung mit Schneeketten und Winterpaket kann es zu verlängerten Anfahrtszeiten der Einsatzfahrzeuge kommen.“ so Köhler weiter.

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 18 Rettungswachen, 10 Notarztstandorten und zwei Leitstellen der größte Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz. Einsatzgebiet sind die Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Mainz-Bingen sowie die Städte Mainz und Worms. Die Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Bad Kreuznach bearbeitet zudem noch alle nichtpolizeilichen Notrufe aus dem Rhein-Hunsrück Kreis.

Text: DRK

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