Hallo-Mainz- Stadtnachrichten -Mainz – (gl) – Mainzer Frauenkalender: 100 Jahre Frauenwahlrecht und Frauen, die sich in der Mainzer Kommunalpolitik einen Namen machen konnten – zentrales Thema des Mainzer Frauenkalenders für 2018 ist die politische Teilhabe von Frauen am Stadtgeschehen.

So erinnern Porträts an die Sozialdemokratin Berta Korn, an Olga Metzger, die mit 92 Jahren noch für die CDU Mitglied des Ortsbeirates Hartenberg/Münchfeld war, an die Beigeordnete Dr. Gisela Thews, an die Stadträtin und Staatssekretärin Dr. Maria Herr-Beck oder an Margarete Scheller, die sich in der FDP engagierte. Nicht weniger engagiert für die Stadt war auch die langjährige Pressesprecherin der Mainzer Stadtwerke AG, Dr. Antje Hermanni. Wie die Resonanz in Mainz auf die Einführung des Frauenwahlrechts im November 1918 war, lässt sich ebenfalls im Kalender nachlesen.

Das Titelbild des neuen Kalenders aber ziert die allererste weibliche Fastnachtsprinzessin, Hildegard Kühne. Zum 100-jährigen Bestehen des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) im Jahr 1938 bestand das »Prinzenpaar« erstmals nicht aus zwei Männern.

Eine ganz andere Hoheit stattete Mainz im November 1860 einen Kurzbesuch ab: Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi. Sie machte auf ihrer Reise nach Madeira für eine Nacht hier Station, begrüßt von zahlreichen anderen gekrönten Häuptern, österreichischen Militärs und städtischen Honoratioren.

Ein weiteres Porträt gilt dem bewegten Leben der in Mainz geborenen Tänzerin und Tanzpädagogin Nini Willenz. Sie gehörte in den 1920er Jahren zu den Neugestalterinnen des Tanztheaters in Deutschland.

Seit 28 Jahren fester Bestandteil des Kalenders sind die von Reinhard Frenzel verfassten Biografien ehemaliger jüdischer Schülerinnen der Höheren Mädchenschule. Der pensionierte Mainzer Lehrer widmet sich für 2018 den Lebensgeschichten von Eugenie Kirchheimer und Maria Eppelsheimer.

Hauptautorin des Kalenders ist Frauenbüroleiterin Eva Weickart, gestaltet wurde er von Alexandra Blei und Janin Liermann, die Illustrationen stammen aus der Feder von Seda Demiriz.

Erhältlich ist der historische Wandkalender ab sofort im Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz, Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz, Zimmer 171. Reservierungen sind möglich unter Telefon 06131 – 12 21 75 oder E-Mail: frauenbuero@stadt.mainz.de. Gegen Einsendung von 7,00 Euro in Briefmarken kann der Kalender auch als Päckchen verschickt werden.

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Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz

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