Mainz – Michael Frisch (AfD): Betreuungsqualität in den KiTas gezielt verbessern und familiennahe Erziehung stärker fördern!

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Michael Frisch – Foto: AfD

Mainz – Das novellierte Kindertagesstätten-Gesetz der Landesregierung sieht eine Aufstockung der KiTa-Förderung um 10 Prozent auf dann insgesamt 620 Millionen Euro vor. Damit soll auch der bislang vollkommen unzureichende Betreuungsschlüssel verbessert werden.

Michael Frisch, familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, kommt zu folgender Einschätzung: „Dass die Landesregierung mehr Geld für Kindertagesstätten zur Verfügung stellt, scheint auf den ersten Blick positiv und begrüßenswert. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich allerdings einige Problemstellen, die hinterfragt werden müssen.“

Michael Frisch weiter: „Das neue Gesetz benachteiligt einmal mehr die Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, weil sie von der finanziellen Aufstockung nicht profitieren. Für uns ist die Erziehungsleistung, die zu Hause erbracht wird, aber genau so viel wert wie diejenige in der KiTa. Außerdem ist zu bezweifeln, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich zu einer verbesserten Betreuungsqualität führen. Teilweise muss sich eine Erzieherin alleine um mehr als 11 Kinder kümmern. Dabei warnen renommierte Ärzte schon seit langem vor entwicklungspsychologischen Belastungen, unter denen Kinder infolge mangelhafter Bindungserfahrungen leiden müssen.“

„Für uns geht bei der Kinderbetreuung Qualität eindeutig vor Quantität. Um den Betreuungsschlüssel nachhaltig zu verbessern, benötigen wir mehr kompetentes Erziehungspersonal in den KiTas. Gleichzeitig sollten aber auch familiäre oder familiennahe Betreuungskonzepte deutlich stärker gefördert werden“, so die Forderung Frischs.

Michael Frisch ist familienpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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