Mainz – Michael Frisch (AfD) zur Schulsozialarbeit: Ursachen bekämpfen statt Symptome kurieren

Mittelrhein-Tageblatt-Politik-AfD-RLP-Mainz – Im Rahmen einer mündlichen Anfrage zum Thema „Schulsozialarbeit in Rheinland-Pfalz“ musste Bildungsministerin Hubig am Donnerstag, 21. Juni 2018, im Plenum einräumen, dass die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft der wesentliche Grund für den stetigen Ausbau der Schulsozialarbeit ist. Die Arbeitsgemeinschaft der Schulelternbeiräte aus Mainz und Umgebung (ARGE-SEB) hatte in einem Schreiben vom 13. Juni 2018 die unzureichenden Mittel für Schulsozialarbeiter bemängelt.

Dazu erklärt Michael Frisch, familienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die Diskussion im Plenum hat einmal mehr gezeigt, dass die Heterogenität der Schülerschaft kein Wert an sich sein kann. Die damit verbundenen Probleme zeigen vielmehr, dass homogene Klassen und ein mehrgliedriges differenziertes Schulsystem wichtige Stützpfeiler einer leistungsfähigen Bildungslandschaft sind. Die Abschaffung der Hauptschule war ein schwerer bildungspolitischer Fehler, der Ausbau der IGS ebenso.“

Michael Frisch weiter: „Mit der kontinuierlichen Erhöhung der Mittel für die Schulsozialarbeit kuriert die Landesregierung nur an den Symptomen. An der Bekämpfung der Ursachen hat die Landesregierung offensichtlich kein Interesse. Ihr kann es an unseren Schulen gar nicht bunt genug zugehen und daher ist sie für die Probleme selbst mitverantwortlich. Aber anstatt die Rahmenbedingungen an den Schulen grundlegend zu verbessern, gibt man immer mehr Geld für den Reparaturbetrieb aus. Nachhaltige Politik sind anders aus.“

Michael Frisch ist familienpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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