Mainz – ROCK DA JAM – Urban Dance Battle 2018

Nachrichten-aus-Mainz-am-Rhein-RLP-Mainz – ROCK DA JAM: (ekö) – In bewährter Zusammenarbeit des Amtes für Jugend und Familie der Landeshauptstadt Mainz (Kinder- und Jugendschutz/Streetwork, der Kinder-, Jugend und Kulturzentren „GoFi“, „Haus der Jugend“, „Haus Haifa“ und „Neustadtzentrum“) mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz und dem Sportverein Goethe e.V. findet am Samstag, 21. April 2018, ab 14:00 Uhr zum 13. Mal „Rock Da Jam Junior“ für Jugendliche bis 16 Jahren im Kinder-, Jugend und Kulturzentrum Gonso (Mainzer Straße 2) in Mainz-Gonsenheim statt.

Die inhaltliche Planung und Durchführung der Veranstaltung hat wieder Janet Bauer übernommen. Kategorien, die bewertet werden, sind Hip Hop 1vs1, Breaking 1vs1 und Cypher King/Queen. Während der Pausen haben alle Anwesenden die Möglichkeit, in den Kreisen zu tanzen. Die Person, die den Judges [Juroren] besonders auffällt, wird zum Cypher King bzw. zur Cypher Queen gekürt.

Bei dem o.g. Streetdance-Contest handelt es sich um Tanzstile, die sich in Clubs, auf Partys und auf der Straße entwickelt haben und mittlerweile auch in den Tanzschulen nicht mehr wegzudenken sind. HipHop ist die wohl bekannteste und meist getanzte Stilrichtung. Daneben existiert jedoch eine große Vielfalt an weiteren Stilen, wie Locking, Popping, Housedance, Krumping, Vogueing etc.. Diese werden jeweils auf verschieden Musikrichtungen getanzt. Beim „Rock Da Jam Junior“ können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Freestyle bewerten lassen. Im ursprünglichen Freestyle wird zur Musik improvisiert, wobei zwei oder mehr Tänzerinnen und Täntzer nacheinander in einem Circle tanzen.

Der urbane Tanz ist gekennzeichnet von kultureller Vielfalt und bietet daher viele Möglichkeiten, Austausch und interkulturelle Kommunikation zu schaffen und zu fördern. Gleichzeitig lässt er großen Raum für individuelle Entfaltung und Entwicklung der einzelnen Tänzerinnen und Tänzer zu. Daher ist es nicht verwunderlich, das der urbane Tanz mittlerweile zu einer weit entwickelten und verbreiteten Subkultur geworden ist. Vor allem Mädchen und jungen Frauen, die bei anderen Angeboten weniger berücksichtigt werden, fühlen sich von diesem Tanzstil angesprochen. In Jugendzentren, Schulen und Tanzschulen besteht eine sehr starke Nachfrage, sich in dieser Sportart weiterzuentwickeln.

Im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die in Jugendzentren und Sporthallen trainieren, ist festzustellen, dass ein hoher Bedarf an Möglichkeiten zum tänzerischen Austausch besteht. So entstand im Jahr 2004 das erste „Rock Da Jam“, bei dem bis heute jugendliche Tänzerinnen und Tänzer in die Organisation und Durchführung eingebunden werden.

Im Vordergrund dieses Events stehen vor allem der soziale Aspekt, das Zusammentreffen und der dadurch stattfindende Austausch zwischen den Jugendlichen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Jugend und Familie und des Landessportbundes bieten sich hierbei Möglichkeiten, auf informellem Weg wichtige gesellschaftliche Werte und soziale Kompetenz zu vermitteln und einzelne Personen gezielt anzusprechen.

Es werden jedoch noch weitere Aspekte in den Mittelpunkt gestellt. Die Gesundheitsförderung durch Bewegung hat bei der Veranstaltung einen besonderen Stellenwert, da hier eine Zielgruppe motiviert und aktiviert wird, die allgemein als schwierig zu erreichen gilt.

Die Intensität der Bewegung und die motorischen Anforderungen der Sportart sind besonders hoch, deshalb schließen sich Alkohol und andere Drogen fast schon automatisch aus. Aufgrund der engen Zusammenarbeit der Kooperationspartner ist grundsätzlich ein sucht- und gewaltpräventives Arbeiten gewährleistet.

***
Herausgeber:
Stadtverwaltung Mainz
Pressestelle | Kommunikation (Hauptamt)
Marc André Glöckner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der Stadt Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz

 

Kommentare sind geschlossen.