Mainz – Uwe Junge (AfD): Türkische Rocker als Trojanisches Pferd – Verbot der Osmanen Germania kommt zu spät!

Uwe Junge - AfD -

Uwe Junge (Quelle: AfD RLP)

Mainz – Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die rockerähnliche Gruppe Osmanen Germania BC, die sich als „Boxerclub“ tarnte, verboten und ihnen jede Tätigkeit untersagt. Mitglieder des Vereins hätten schwere Straftaten verübt, teilte das Ministerium mit. Hausdurchsuchungen gab es vor allem in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, NRW und Hessen.

Der Gruppierung wurden enge Kontakte zu hochrangigen Politikern der AKP, vor allem zum türkischen Präsidenten Erdogan, nachgewiesen. In Deutschland fungierten die „Osmanen“ immer wieder als verlängerter Arm der türkisch-nationalen Politik und haben hierzulande Kritiker Erdogans und Kurden gewaltsam unterdrückt. Noch nicht hinreichend geklärt scheinen mögliche Dreiecksbeziehungen zwischen dem türkischen Staat, der DITIB als religiösem Arm in Deutschland und den „Osmanen“ als militante Exekutivkraft türkisch-nationaler Politik in unserem Land.

„Das Verbot der Osmanen Germania kommt aus meiner Sicht zu spät“, kommentiert Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz. „Der deutsche Staat muss hier seine Naivität ablegen, alle Fäden scheinen in Ankara zusammen zu laufen. Wir werden im Parlament dazu Aufklärungsarbeit fordern, es wurde bereits ein Berichtsantrag im Innenausschuss gestellt.“

Uwe Junge ist Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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