Uwe Junge - AfD -
Uwe Junge (Quelle: AfD RLP)

Mainz – Holocaust-Mahnmal: Der thüringische AfD-Landes- und Fraktionschef Björn Höcke hat sich am 17. Januar bei einer Veranstaltung der Jungen Alternative in Dresden wie folgt geäußert: „Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Das erhebliche Medienecho veranlasste Höcke zu einer persönlichen Erklärung am Mittwoch, in der er seine Äußerung vollständig wiederholte und ergänzte. Er schreibt u.a.: „Das heißt, ich habe den Holocaust, also den von Deutschen verübten Völkermord an den Juden, als Schande für unser Volk bezeichnet.“

Hierzu der rheinland-pfälzische Landes- und Fraktionschef Uwe Junge:

„Ich habe mit Björn Höcke telefoniert. Es tut ihm leid, eine solche Reaktion hervorgerufen zu haben. Er betonte jedoch auch seine ergänzende Aussage, dass er begrüße‚ dass wir Deutsche diesem auch heute noch unfassbaren Verbrechen, also dieser Schuld (Holocaust) und der damit verbundenen Schande, mitten in Berlin ein Denkmal gesetzt haben.‘ Ich bedauere die Tonalität von Höckes Aussage. Sie bringt die AfD in ein Licht, in das sie nicht gehört. Zudem besteht darin auch kein Zusammenhang mit unserem Parteiprogramm.“

„Der AfD-Landesverband und die AfD-Fraktion in Rheinland-Pfalz hält es für richtig, mit dem Holocaust-Mahnmal an die Verbrechen des Naziregimes an Juden und andere verfolgte Minderheiten zu erinnern, einem Schandfleck in der Deutschen Geschichte, zu dem wir stehen. Gleichzeitig dürfen wir uns aber in der differenzierten Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit auch an helle Phasen erinnern, die uns als gleichberichtigten Partner im Europa der Vaterländer zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen.“

Uwe Junge ist Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

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Text: Andreas Wondra
Leiter Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 3 | 55116 Mainz

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