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Bundespolizei am bisher einsatzstärksten Tag des 184. Oktoberfestes gefordert. – Foto: Bundespolizei

München (BY) – Der mittlere Wiesn-Samstag (23. September) war nicht nur der besucherstärkste Tag auf der Wiesn, sondern auch der bislang einsatzstärkste für die Bundespolizei.

Drogenfund:

Mittag, gegen 13:30 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Pakistaner ohne Ticket im RB 42040 (aus Mühldorf kommend) Richtung München. Beim Ausstieg am Ostbahnhof schubste der Mann die Zugbegleiterin und versuchte zu flüchten. Eine hinzukommende Streife der Bundespolizei stellte den 30-Jährigen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten 30 Päckchen mit kräuterähnlicher Substanz, was den Verdacht auf Betäubungsmittel nach sich zog. Bei drei weiteren Päckchen handelte es sich um Tütchen mit einem synthestischen Cannabinoid. Der in Deutschland nicht polizeilich gemeldete Mann wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Die Substanzen werden auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht

Pfefferspray:

Ein bislang Unbekannter war gegen 14:20 Uhr in der S6 ohne Fahrschein unterwegs. Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit (DBS) hatten den Mann kontrolliert. Als sie mit ihm am S-Bahnhaltepunkt Gauting ausstiegen, eskalierte die Lage. Erst füllte der Unbekannte eine Selbstauskunft falsch aus, dann wurde er zunehmend aggressiv und nahm gegenüber den Securitys eine Art Kampfhaltung ein. Als er bedrohlich auf die Sicherheitskräfte zuging, drohte einer der beiden Kontrolleure den Pfeffersprayeinsatz an. Als der Mann sich davon offensichtlich nicht beeindrucken lies, und bedrohlich auf einen DBS-Mitarbeiter zuging, kam das Pfefferspray zum Einsatz. Der Unbekannte wurde im Gesicht getroffen, konnte jedoch die beiden DBS-Mitarbeiter zu Boden schubsen und anschließend – über die Gleise! – flüchten. Eine Regionalbahn musste eine Schnellbremsung einleiten um mit dem Flüchtenden nicht zu kollidieren. Durch den Angriff erlitt einer der beiden DBS-Mitarbeiter Schürfwunden an der Hand sowie an den Knien. Die Bundespolizei wird nun die Videoaufzeichnung der S-Bahn auswerten.

Gleisschubser:

Kurz nach 15 Uhr stieß ein Unbekannter am Hauptbahnhof München einen 25-jährigen Putzer der Deutschen Bahn. Der Mann stürzte daraufhin am Bahnsteig 22 ins Gleis. Auslöser war wohl ein derber Scherz, dem die Bundespolizei bei ihren Ermittlungen nun nachgeht. Die Reinigungskraft konnte aus eigener Kraft auf den Bahnsteig zurück klettern. Der 25-Jähirge erlitt durch den Sturz eine Stauchung am Fußgelenk und suchte deswegen selbständig ein Klinikum auf.

Kopfstoß auf der Rolltreppe:

Zu einem Streit aus bislang ungeklärten Gründen kam es gegen 21:30 Uhr auf einer Rolltreppe des Hauptbahnhofes. Ein 26-Jähriger aus Bennewitz (Lkr. Leipzig) versetzte einem 19-Jährigen aus Utting am Ammersee einen Kopfstoß. Im Anschluss daran kam es zu einem Gerangel. Eine Streife der Bundespolizei nahm sich der Beteiligten an. Von der Staatsanwaltschaft wurde bei dem mit 2,78 Promille alkoholisierten 26-Jährigen eine Blutentnahme angeordnet.

Taxistreit:

Drei Personen stiegen kurz vor Mitternacht am Ausgang Bayerstraße in ein Taxi. Ein 37-jähriger Schwabinger kam hinzu, öffnete die Beifahrertür und schrie den im Taxi sitzendenden 29-Jährigen aus Konstanz an. Dann zog der Schwabinger die Türe auf, schlug erst dem Mann vom Bodensee gegen den Kopf, dann die Fahrzeugtüre wieder zu. Danach öffnete der Geschlagene seinerseits die Türe und griff dem „Ersttäter“ ins Gesicht, wodurch dessen Brille beschädigt wurde. Bevor die Situation eskalierte, kamen Kräfte der Bundespolizei hinzu. Der Schwabinger klagte anschließend über Schmerzen am Auge.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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