Nochmals stürmisch mit steigender Hochwassergefahr: Wettervorhersage vom 02.01.2018 und weitere Aussichten bis zum 11.01.2018 für Deutschland

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Die aktuelle Wettervorhersage für Dienstag 02.01.2018: Im Süden anfangs teils stürmisch. Im höheren Bergland etwas Neuschnee.

Vorhersage – heute:

Heute früh und tagsüber zeigen sich weiterhin dichte Wolken, zeitweise gibt es Schauer. Besonders in Staulagen der Alpen, des Bayerischen Waldes und des Erzgebirges fällt zunächst noch länger anhaltender Niederschlag, oberhalb von 600 bis 800 m als Schnee.

Es werden aber keine großen Neuschneemengen erwartet. Längere trockene Phasen und ein paar Auflockerungen gibt es im Westen und Nordwesten. Die Temperatur erreicht 5 bis 10 Grad, im Bergland um 3 Grad. Der südwestliche bis westliche Wind weht im Süden anfangs teils noch frisch, im Bergland mit stürmischen Böen und lässt dann vorübergehend nach.

Im Norden ist der Wind meist nur schwach unterwegs. In der Nacht zum Mittwoch verdichtet sich die Bewölkung von Westen und es setzt teils länger andauernder Regen ein, der sich zügig ostwärts ausbreitet. Anfangs fällt im höheren Bergland Schnee, bevor die Schneefallgrenze von Westen her rasch über Kammniveau ansteigt.

Die Temperatur steigt im Westen und Südwesten im Verlauf der Nacht entgegen dem Tagesgang auf rund 10 Grad an, sonst sinkt sie auf 5 bis 1 Grad, im Bergland punktuell bis -1 Grad. Im Laufe der Nacht frischt der Süd- bis Südwestwind in der Westhälfte wieder deutlich, in Böen stürmisch auf, zum Morgen hin erste Sturmböen bis in tiefe Lagen.

Im Bergland kommt es zu ersten schweren Sturmböen, auf exponierten Kammlagen zu orkanartigen Böen oder Orkanböen.

Wetterlage:

Der kurze Zwischenhocheinfluss heute hält nicht lange an. Bereits in der Nacht zum Mittwoch nähern sich die Ausläufer eines Tiefs südwestlich von Island. Ein weiteres Tief vom Atlantik folgt mit neuen Ausläufern rasch hinterher.

Vorhersage – morgen:

Am Mittwoch ist es in weiten Teilen zunächst bedeckt und regnerisch. In den Hochlagen der östlichen Mittelgebirge fällt anfangs noch Schnee. Vor allem im Süden regnet es auch länger anhaltend und in den Weststaulagen ergiebig.

Am Nachmittag folgt, vom Süden abgesehen, ein Übergang zu Schauerwetter, auch einzelne Gewitter bilden sich. Bei Höchstwerten zwischen 5 Grad an der Oder und im Bergland sowie 14 Grad am Oberrhein setzt bis in die Kammlagen wieder Tauwetter ein. Besonders im Südwesten besteht eine erhöhte Hochwassergefahr!

Zudem muss im Süden und Westen sowie an der Nordsee verbreitet mit Sturmböen, teils auch schweren Sturmböen, in den Gipfellagen mit Orkanböen aus Südwest bis West gerechnet werden. In Verbindung mit einzelnen Gewittern sind auch in tiefen Lagen des Südens und Westens einzelne orkanartige Böen nicht völlig ausgeschlossen. Im Osten gibt es am Nachmittag stürmische Böen, teils auch Sturmböen.

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es wolkenreich und im Süden und Osten anfangs auch noch stürmisch. Gebietsweise ziehen schauerartige Niederschläge durch, wobei die Schneefallgrenze von Nordwesten wieder auf rund 600 Meter absinkt. Die Temperatur geht auf 6 bis 0 Grad zurück.

Vorhersage für Deutschland von Donnerstag, 04.01.2018 bis Donnerstag, 11.01.2018 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Zu Beginn noch sehr niederschlagsreich und stürmisch, dabei sehr mild. Nachfolgend etwas kälter und ruhiger.

Vorhersage für Deutschland bis Montag, 08.01.2018:

Am Donnerstag kommt es bei meist starker Bewölkung zunächst zu Regen- und Graupelschauern, im höheren Bergland zu Schneeschauern. In der zweiten Tageshälfte zieht geschlossene Bewölkung in der gesamten Südwesthälfte auf und länger anhaltende und teils ergiebige Regenfälle setzen ein.

Zu Beginn fällt im höheren Bergland noch Schnee, die Schneefallgrenze steigt aber rasch bis in die Kammlagen an. Die Temperatur erreicht zwischen 4 und 11 Grad. Der Wind weht zunächst mäßig bis frisch aus Südwest bis West mit steifen, vereinzelt auch stürmischen Böen. Später schwächt er sich etwas ab und dreht auf Süd. Im höheren Bergland gibt es teils schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Freitag breitet sich der Regen über weite Teile des Landes aus, nur im äußersten Nordosten bleibt es noch trocken. Im Süden regnet es weiterhin teils kräftig. Der Südwestwind frischt wieder auf und vor allem im Süden weht er stark böig. Dort gibt es auf den Bergen schwere Sturmböen. Die Temperatur geht auf 8 bis 2 Grad zurück.

Am Freitag ist es überwiegend bewölkt und es fällt zeitweise Regen, der vor allem in der ersten Tageshälfte im Süden noch recht kräftig sein kann. Schnee fällt im Tagesverlauf wieder in den Kammlagen der höheren Mittelgebirge. Die Temperatur erreicht 6 bis 13 Grad. Es weht mäßiger und teils stark böiger Südwestwind, auf den Bergen gibt es weiterhin Sturmböen.
In der Nacht zum Samstag lockern die Wolken im Süden etwas auf. In den übrigen Gebieten bleibt es bewölkt und teils fällt auch noch etwas Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 6 und 2 Grad. Der Wind schwächt sich ab, nur auf den Alpengipfeln wird es föhnig.

Von Samstag bis Montag ist es meist stark bewölkt bis bedeckt, Auflockerungen gibt es am ehesten zwischen Oberschwaben und der Oberlausitz. An den Alpen wird es zeitweise sonnig. Vom Südwesten über den Westen bis in den Norden regnet es zeitweise, ganz im Norden kann es auch schneien. Vom Südosten bis in den Osten bleibt es meist trocken. Die Temperatur erreicht meist zwischen 6 und 10 Grad, ganz im Norden nur 3 bis 6. An den Alpen wird es dagegen teils deutlich milder. Der Wind weht schwach bis mäßig, meist aus östlichen Richtungen.
In den Nächten liegen die Tiefstwerte meist zwischen +4 und -3 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 09.01.2018 bis Donnerstag, 11.01.2018:

Aktuell noch sehr unsicher: Voraussichtlich aber Fortsetzung der recht ruhigen und vergleichsweise milden Lage mit häufig starker Bewölkung und überwiegend schwachen Winden um Ost. Aber auch erneut stürmische und regnerische Westlage möglich.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Peter Hartmann

 

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