Karneval
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Vorhang auf für die Operette „Gräfin Mariza“. Das Meisterwerk aus der Feder von Emmerich Kálmán ist in einer Neuproduktion der Operettenbühne Wien am 15. Januar 2018 in der Pirmasenser Festhalle zu erleben. (Foto: Konzertdirektion Claudius Schutte)

Pirmasens – „Gräfin Mariza“ gehört zu Emmerich Kálmáns Meisterwerken der Wiener Operette. Am Montag, 15. Januar 2018, ist der Klassiker in einer Neuinszenierung der Operettenbühne Wien in der Pirmasenser Festhalle zu erleben.

Heinz Hellberg, Schauspieler und Operettenbuffo, hatte 1996 das Ensemble mit Chor und Orchester ins Leben gerufen und vor 22 Jahre das Werk „Gräfin Mariza“ als erste Produktion auf Tournee durch Europa geschickt. Auch diesmal liegt die Inszenierung und musikalische Gesamtleitung des Dreiakters wieder in den bewährten Händen des inzwischen 73-jährigen Österreichers.

Mit Gräfin Mariza zündete Emmerich Kálmán ein musikalisches Feuerwerk in österreichisch-ungarischen Leuchtfarben, das Humor und Sentiment auf grandiose Weise verbindet. Ein absolutes Prachtwerk für den ehemaligen Solisten der Wiener Volksoper, bei dem er die Vorzüge seines Ensembles voll ausspielen kann: Das berühmte „Wiener Sentiment“ in der orchestralen Umsetzung genauso, wie die treffende Rollenbesetzung, die ihm immer wieder mit bewundernswerten Gespür gelingt. Es ist eine Freude, wie in den vergangenen Jahren auch viele junge Sänger in ihren Rollen brillieren konnten. Die sprühenden, auf den Punkt sitzenden Dialoge sowie die opulenten Kostüme der österreichischen Bundestheater runden diese Produktionen für Ihr Publikum auf’s Schönste ab.

Die Geschichte ist schnell auf den Punkt gebracht: Gräfin Mariza wird sich – so viel ist sicher – in den Richtigen verlieben und die Frage ist nur, wie viele sanfte, beschwingte Lieder, wie viele Walzerromantik es braucht, bis man sich in die Arme fallen kann. Das dauert in diesem musikalischen Lustspiel zum Glück ein paar Takte. Nämlich so lange, bis sich falsche Verlobte, unbekannte Geschwister und echte Grafen entwirrt haben und alles sich harmonisch mit- und zueinander ordnet.

Die schöne und reiche Gräfin Mariza kann sich vor geldgierigen Heiratskandidaten kaum rette und fingiert daher ihre Verlobung mit dem für diese Zwecke erfundenen Koloman Zsupán. Doch welch‘ eine Überraschung, als sich plötzlich der wirkliche Baron Zsupán, der von der Verlobung aus der Zeitung erfahren hat, auf dem Gut vorstellt und nun seine „Ansprüche“ geltend macht. Die Turbulenzen nehmen ihren Lauf, als dieser Gefallen an der reizenden Komtesse Lisa findet.

Deren Bruder wiederum, der verarmte Graf Tassilo, hatte sich inkognito als Gutsverwalter der Gräfin Mariza anstellen lassen, um die nötige Mitgift für seine Schwester Lisa, die nichts von der Verarmung der Familie erfahren soll, zu verdienen. Die Verwicklungen sind schließlich perfekt, nachdem auch Mariza mehr und mehr Gefallen an ihrem Verwalter findet…

Zu den geliebten Evergreens der Mariza gehören der Foxtrott „Komm mit nach Varasdin“, Tassilos „Grüß mir die süßen, die reizenden Frauen im schönen Wien“ sowie das unvergängliche „Komm Zigán, komm Zigán, spiel mir was vor“. Wenn das nicht ein großartiger Jahresaftakt ist!

Auf einen Blick: Die Operettenbühne Wien gastiert am Montag, 15. Januar 2018, mit der Neuinszenierung des Klassikers „Gräfin Mariza“ in der Pirmasenser Festhalle. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr. Eintrittskarten (inklusive Garderobengebühr) zum Preis zwischen zwölf Euro und 25 Euro, ermäßigt zwischen sechs und 12,50 Euro, gibt es im Vorverkauf beim Kulturamt im Rathaus am Exerzierplatz, Telefon: 06331/842352, E-Mail: kartenverkauf@pirmasens.de oder an der Abendkasse, die eine Stunde vor Beginn der Vorstellung öffnet.

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Urheber: Stadt Pirmasens

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