Pirmasens – Heimatbrief schlägt Brücke zwischen gestern, heute und morgen

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Heimatbrief schlägt Brücke zwischen gestern, heute und morgen – Foto: Stadt Pirmasens

Pirmasens – Die neue Ausgabe des Heimatbrief ist da! Er ist die Brücke zwischen der Horebstadt und den ehemaligen Pirmasensern, die rund um den Globus verstreut sind. Soeben ist die 115. Ausgabe des Magazins erschienen und bereits auf dem Weg in alle Welt. Auf 24 Seiten vermitteln die Macher spannende Eindrücke zu aktuellen Entwicklungen in der Siebenhügelstadt, lassen die emotionalsten Höhepunkte des zu Ende gehenden Jahres Revue passieren und richten den Blick in die Zukunft.

Dem zentralen Thema Stadtentwicklung sind in der neuen Ausgabe gleich mehrere Seiten gewidmet. Für rund zwölf Millionen Euro wird die ehemalige Hauptpost zu einer der modernsten Jugendherbergen im Südwesten umgebaut. Durch das touristische Leuchtturmprojekt sollen jährlich zusätzlich 28 000 Übernachtungen generiert werden – ein Quantensprung für Pirmasens.

Ein weiteres millionenschweres Großprojekt im Bereich Städtebau ist bereits erfolgreich abgeschlossen: Die Umnutzung der früheren Messehalle 1 zu einem medizinischen Zentrum mit Arzt-, Therapie- und Dialysepraxen, Dienstleistern, Apotheke, Optiker und Café.

Mit innovativen Ideen gestaltet Pirmasens den demografischen Wandel aktiv mit. Unter dem Titel „Lebensraum für mehrere Generationen“ geht es um das prosperierende Gemeinschaftsprojekt „PS Patio“ im Winzler Viertel. Bei Bauhilfe und Patio wird fleißig gebaut, die Planungen für das neue Bürgerzentrum stehen kurz vor der Realisierung.

Weitere Themen im Heimatbrief sind der Abschied vom Patenboot „S73 Hermelin“, das in einer feierlichen Zeremonie offiziell außer Dienst gestellt wurde sowie der fotografische Nachlass des Pressefotografen Helmut Grüny, den die Pirmasenser Zeitung dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt hat.

Grund zum Feiern hatte die Volkshochschule. Vor 70 Jahren fiel der Startschuss für das kommunale Weiterbildungszentrum. Das Jubiläum „100 Jahre Dada“ hat die Stadt Pirmasens zum Anlass genommen, um ihrem großen Stadtsohn Hugo Ball mit einer spartenübergreifenden Veranstaltungsreihe zu würdigen. Zu den Höhepunkten zählte die Enthüllung einer Gedenk-Stele, die an das Geburtshaus des Literaten erinnert sowie die feierliche Eröffnung des Hugo-Ball-Kabinett im Forum Alte Post.

Einen Blick zurück wirft der Heimatbrief auf das 5. Turnfest Rheinland-Pfalz, das alle Erwartungen übertroffen hat. Athleten, Zuschauer und Helfer erlebten Ende Mai ein generationenübergreifendes Spektakel mit Herzblut und Leidenschaft. Faire Wettkämpfe, hochkarätige Show-Vorführungen, facettenreiche Mitmachangebote und die herzliche Gastfreundschaft der Pirmasens haben Maßstäbe gesetzt. Zahlreiche Fotos dokumentieren eindrucksvoll die fantastische Stimmung der größten Breitensportveranstaltung im Land.

„Remember“ lautet der Titel einer aktuellen Sonderausstellung im Museum Altes Rathaus. Das Stadtarchiv beleuchtet die Rolle der US-Streitkräfte zwischen 1946 und 1997. Ergänzend dazu nimmt der Heimatbrief seine Leser mit auf eine kleine Zeitreise zwischen Petticoat, Manövereinsätzen und Giftgas-Abzug. Die Titelseite der Publikation ziert deshalb die blaue Western-Boot-Skulptur am Eingang zur ehemaligen US-Liegenschaft Husterhöhe. Unternehmer Bernd D. Hummel hatte die Kreisel-Kunst seiner Heimatstadt als Zeichen der Verbundenheit zu den US-amerikanischen Soldaten gestiftet.

Auf der Seite „Wirtschaft im Aufwind“ erläutert die Redaktion kompakt die aktuellen Entwicklungen mehrere Pirmasenser Traditionsunternehmen. Dem journalistischen Grundsatz folgend, Namen sind Nachrichten, füllen Glückwünsche und Nachrufe auf Persönlichkeiten und Funktionäre aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Kirche fünf Seiten.

Hintergrund: Der Heimatbrief erscheint in einer Auflage von 2 000 Exemplaren. Rund 800 Stück werden innerhalb von Deutschland verschickt, der Rest geht in alle Welt. Alleine 350 Exemplare gehen über den großen Teich in die USA, Kanada und Südamerika. Ehemalige Pirmasenser sind auf fast allen Kontinenten zu Hause, wie ein Blick in die Adressliste zeigt. Zu den Exoten zählen Nigeria, Indonesien, Thailand, Saudi Arabien und Südafrika. Bei den europäischen Ländern rangieren Frankreich, die Schweiz, Großbritannien und Österreich an der Spitze.

Auf einen Blick: Interessierte können sich ab sofort ein kostenloses Heimatbrief-Exemplar im Rathaus am Exerzierplatz, im Bürger-Service-Center oder in der Tourist-Information im Rheinberger abholen. Die aktuelle Ausgabe gibt es auch im Internet als Blätterkatalog unter www.pirmasens.de/heimatbrief

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Text: Stadt Pirmasens

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