Erstellt durch: | 30. Juni 2017

Mittelrhein-Tageblatt - Die Deutsche Presseschau - AktuellHalle (ST) – Volle Auftragsbücher der Handwerker und zugleich rückläufige Zahlen bei den Betrieben bringen Sachsen-Anhalts Kommunen in große Probleme. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Weil das Handwerksgeschäft brummt, bekommen Kommunen für ausgeschriebene Bauprojekte immer weniger Angebote und müssen länger auf Handwerker warten.

„Wenn die Konjunktur gut ist, können sich die Betriebe aussuchen, wo sie Anträge annehmen“, erläuterte Jürgen Leindecker, Landesgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes. „So haben wir mittlerweile das Problem, dass wir längst nicht mehr so schnell und günstig bauen können, wie noch vor Jahren. Die Baupreise gehen durch die Decke“, sagte er. „Wir spüren derzeit Baupreis-Steigerungen von zehn bis 20 Prozent“, erklärte Leindecker.

Zuletzt mussten im Saalekreis nötige Bauprojekte monatelang verschoben werden. In Bad Dürrenberg blieb dabei über Monate eine Sanierung im Kurpark liegen, weil sich keine Firma für die Arbeiten fand. Und in Schkopau mussten bereits ausgeschriebene Bauprojekte ein Jahr zurückgestellt werden, weil der Auftrag für 28 000 Euro statt den im Haushalt eingeplanten 10 000 Euro vergeben werden musste.

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