Ein Kommentar von Dirk Hautkapp, Washington

Mittelrhein-Tageblatt - Newsportal - Presseschau - Kommentar -Presseschau – Bielefeld (NRW) – Massenmord in Texas: Er relativiert, zaudert, weicht aus. Schon wieder. Wann immer Donald Trump seit Amtsantritt einen Massenmord zu kommentieren hatte, fiel Amerikas Präsident der Realitätsverweigerung anheim und blieb seinem Volk – anders als bei islamistisch motivierten Horror-Taten – Klartext schuldig.

Stattdessen greift er, so auch nach Texas, noch tiefer in den Floskel-Topf als sonst. Wenn die Angehörigen der Opfer von Sutherland Springs aber auf eines verzichten können, dann auf „Gedanken und Gebete“ aus Washington. Ihre Liebsten wurde mitten im Gebet hingerichtet.

Mit einer kriegsähnlichen Waffe, die seit dem Grundschul-Massaker von Newtown vor fünf Jahren bis heute bei fast jedem größeren Blutbad zum Einsatz kam. Und geändert hat sich? Fast nichts.

In beinahe suizidaler Art und Weise frönt die verunsicherte Weltmacht einem archaischen Recht auf individuellen Waffenbesitz, wie es in der Verfassung vor über 200 Jahren unter vollkommen anderen Bedingungen festgeschrieben wurde.

Dass die handelnden Akteure im Weißen Haus und im Kongress dabei am Rande der Schizophrenie agieren, zeigt ein Detail: Unter Obama wurde Personen mit mentalen Handicaps der Zugang zu Waffen erschwert. Die Bundespolizei FBI erfuhr schneller von der psychischen Verfassung potenzieller Waffenkäufer.

Donald Trump hob die Restriktionen Anfang dieses Jahres wieder auf. Derselbe Trump, der sagt, die Tragödie von Sutherland Springs habe nichts mit Waffen zu tun. Sondern mit einer psychischen Erkrankung. Irre, oder?

Original-Content von: Neue Westfälische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell

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