Erstellt durch: | 30. Juni 2017

Mittelrhein-Tageblatt - Die Deutsche Presseschau - AktuellPresseschau – Stuttgart (BW) – Solange sich Erdogan nicht von seinen widerlichen Nazi-Vorwürfen gegen die Bundesregierung distanziert, ist und bleibt er in Deutschland abseits des G-20-Gipfels eine unerwünschte Person – auch wenn man in Berlin mit dem Hinweis auf den anlaufenden Wahlkampf halbwegs schadensbegrenzend bemüht ist, das Auftrittsverbot nicht als Lex Erdogan zuzuspitzen.

Schon vor Wochen hatte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel seinem türkischen Kollegen unverblümt mitgeteilt, man halte einen Auftritt Erdogans in Deutschland für keine gute Idee. Dass der Präsident jetzt offenbar trotzdem in Berlin sondieren lässt, zeigt nur eines: Es geht ihm vor allem um Krawall. Deutschland wird ihm deshalb aus gutem Grund keine Bühne bauen. Und egal, wie man es nun in Ankara dreht und wendet: Die Verantwortung dafür trägt Erdogan ganz allein.

Original-Content von: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell

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