Rheinland-Pfalz – Menschen mit Behinderungen – Bätzing-Lichtenthäler: Integrationsfirma BEST leistet unverzichtbare Arbeit für Teilhabe am Arbeitsleben

Mittelrhein-Tageblatt - Politik-Aktuell - Staatskanzlei Rheinland-Pfalz -Rheinland-Pfalz / Mainz – Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überbrachte dem Integrationsunternehmen BEST in Boppard ihre herzlichen Glückwünsche zum Jubiläum. „Im Laufe von 25 Jahren wuchs das Unternehmen BEST zu einem der größten und erfolgreichsten Inklusionsbetriebe in Rheinland-Pfalz heran und darf im Land beispielgebend als Leuchtturm gelten.“

In ihrem Grußwort dankte die Ministerin der Stiftung Bethesda für das außerordentliche Engagement und den unternehmerischen Weitblick bei der beruflichen Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen. „Arbeit haben, das ist mehr als nur Lebensunterhalt. Arbeit haben, das heißt auch Selbstbestätigung. Doch für Menschen mit Behinderungen ist es oftmals schwer, eine reguläre Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Hier sind Integrationsfirmen unverzichtbar. Sie eröffnen Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, gemeinsam mit nichtbehinderten Beschäftigten zu arbeiten und den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen“, sagte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler. Damit tragen Integrationsfirmen wie BEST wesentlich zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben bei.

Beim Aufbau und Ausbau von Integrationsfirmen hat sich das Land immer als Vorreiter verstanden und sich nachhaltig engagiert. Derzeit können fast 900 behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 70 Integrationsfirmen in Rheinland-Pfalz zeigen, was sie können. „Wie im Koalitionsvertrag von 2016 festgelegt, wird die Landesregierung auch weiterhin einen Ausbau der Integrationsfirmen in Rheinland-Pfalz fördern. Aber die Kosten dürfen nicht länger fast ausschließlich beim Land liegen, eine Erschließung neuer Finanzierungsquellen bleibt wichtig.

Denkbar sind hier als Mitfinanzierer der Bund, die Bundesagentur für Arbeit oder die Kommunen“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Es sei erwiesen, dass von einer öffentlichen Förderung der Beschäftigung von behinderten Menschen in einer Integrationsfirma alle profitieren. Sie bringe gesellschaftlich und volkswirtschaftlich den größten Nutzen im Vergleich zur Arbeitslosigkeit oder der Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen.

Die Firma BEST unterhält elf Betriebszweige vom Kiosk, Garten- und Landschaftsbau bis zur eigenen Schreinerei und Wäscherei. Zurzeit werden 214 Mitarbeitende beschäftigt, davon haben 91 ein Handicap. Ziel ist es, die bestehenden Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern. Darüber hinaus sollen die Vermittlungschancen der Mitarbeiter durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen verbessert werden.

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Text: Staatskanzlei in RLP

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