Rheinland-Pfalz – Staatskanzlei: Bericht über die Beamtenversorgung im Jahr 2017 vorgelegt

Mittelrhein-Tageblatt - rlp-24.de - News - Staatskanzlei Aktuell -Rheinland-Pfalz / Mainz – Staatskanzlei: Finanzministerin Doris Ahnen hat heute dem Ministerrat den Bericht über die Beamtenversorgung im Jahr 2017 vorgelegt.

Die Zahl der Ruhestandsbeamtinnen und -beamten hat sich erwartungsgemäß erhöht. 37.495 Beamtinnen und Beamte sind nun im Ruhestand. Dies sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Hinterbliebenen stieg nur leicht um 0,5 Prozent auf 9.614 Fälle. Insgesamt lag die Zahl der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger im Berichtszeitraum bei 47.109 Fällen (+ 2,3 Prozent gegenüber 2016).

Im Jahr 2017 gingen die Beamtinnen und Beamten durchschnittlich im Alter von 62 Jahren und 8 Monaten in den Ruhestand. Dies sei ein guter Wert. „Im Jahr 2000 lag das Durchschnittsalter bei Eintritt in den Ruhestand beispielsweise noch bei 59 Jahren und drei Monaten“, erläuterte Ahnen.

Mit Stand 31. Dezember 2017 hatte das Land Rheinland-Pfalz 60.754 aktive Beamtinnen und Beamte. „Das Durchschnittsalter der aktiven Beamtinnen und Beamten lag im Jahr 2017 wie bereits 2015 und 2016 bei 44 Jahren“, sagte die Ministerin. Dies entspreche dem Wert des Jahres 1998. Die Beamtinnen und Beamten seien somit durchschnittlich wieder etwas jünger geworden.

Die steigende Zahl der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger wird auch im Landeshaushalt deutlich. Im Jahr 2017 sind die Versorgungsausgaben um 4,8 Prozent gegenüber 2016 auf insgesamt 1,96 Milliarden Euro gestiegen.

Der aktuelle Versorgungsbericht („Bericht über die Beamtenversorgung im Jahr 2017“) wird nun dem Landtag zugeleitet und veröffentlicht.

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Staatskanzlei in RLP

 

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