Schnee und Glätte gibt es auch heute wieder: Wettervorhersage vom 28.12.2017 und der Wettertrend bis zum 06.01.2018 für Deutschland

Mittelrhein-Tageblatt - News vom Wetter -Deutschland – Wettervorhersage vom 28.12.2017: Im Süden und in der Mitte oberhalb von 400 m etwas Schnee und Glätte, in Staulagen teils markanter Schneefall. Auf den Berggipfeln Sturmböen.

Vorhersage – heute:

Heute Mittag sowie tagsüber ist es wechselnd, im Südosten und Osten auch stark bewölkt und es fallen vor allem in der Mitte und im Süden Schneeregen-, Schnee- und Graupelschauer, die sich im Verlauf allmählich in den Südosten verlagern. Vereinzelt kann sich auch ein Gewitter bilden. In Staulagen von Schwarzwald und Oberallgäu sowie des Bayerwaldes kann es auch längere Zeit schneien.

Im Norden gibt es kaum Schauer, am ehesten ist noch im Nordseeumfeld mit einzelnen Graupelgewittern zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen 2 und 6 Grad, im Bergland herrscht oberhalb von etwa 600 Metern meist leichter Dauerfrost. Der Wind weht böig aus West bis Nordwest, in Schauernähe sowie an der See stark bis stürmisch. Auf einigen Berggipfeln gibt es Sturmböen.

In der kommenden Nacht klingen die Schauer in der Südhälfte allmählich ab, in den Staulagen lassen die Schneefälle nach. Im Nordseeumfeld kann es aber noch einzelne Graupelschauer, teils mit kurzen Gewittern, geben. Ansonsten lockern die Wolken auf, vor allem im Süden ist es gebietsweise gering bewölkt. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 Grad auf den Nordseeinseln und -4 Grad im Süden, bei Aufklaren über Schnee kann es kälter werden. Der Wind weht an der See und im Bergland in Böen weiter stark bis stürmisch aus West.

Wetterlage:

Am Rande eines Tiefs über dem Skagerrak gelangt von Nordwesten her ein Schwall erwärmter maritimer Polarluft in den Vorhersageraum.

Vorhersage – morgen:

Am Freitag scheint im Südosten und Osten zeitweise die Sonne und es bleibt, abgesehen von anfänglich letzten Schneeflocken im östlichen Bergland, trocken. Im Westen verdichtet sich die Bewölkung dagegen rasch wieder und zum Nachmittag setzen von den Niederlanden und Belgien her Niederschläge ein, die anfangs teilweise bis in tiefe Lagen als Schnee fallen.

Die Schneefallgrenze steigt jedoch aber rasch an, sodass der Schnee bis in höhere Lagen wieder in Regen übergeht. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 1 und 6 Grad. Meist weht mäßiger, auf Südwest bis Süd, im Westen später auf Südost drehender Wind. Im höheren Bergland kann es stürmische Böen geben.

In der Nacht zu Sonnabend weiten sich die Regenfälle allmählich weiter ostwärts aus, im Nordosten bleibt es voraussichtlich noch trocken. Die Schneefallgrenze steigt rasch bis in die Kammlagen. Im Südosten ist in Tallagen kurzzeitig auch gefrierender Regen möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 Grad im Nordwesten und -3 Grad anfangs noch im Südosten. Der Wind frischt aus Südwest auf, auf einigen Berggipfeln gibt es Sturmböen oder schwere Sturmböen.

Vorhersage für Deutschland von Samstag, 30.12.2017 bis Samstag, 06.01.2018 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach:

Unbeständiger und stürmischer sowie wenig winterlicher Witterungsabschnitt mit Dauerregen in Weststaulagen der Mittelgebirge!

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 03.01.2018:

Am Samstag fällt aus dichten Wolken verbreitet bis in die höchsten Mittelgebirgslagen Regen, der im Verlauf des Tages im Westen und Nordwesten einen schauerartigen Charakter annimmt. In den Weststaulagen der Berge kann es auch länger anhaltend und kräftig regnen (Dauerregen). Mit Höchsttemperaturen zwischen 5 und 13 Grad wird es wieder recht mild. Der Südwestwind frischt auf, so dass verbreitet starke bis stürmische Böen, im Bergland und an der See Sturmböen oder schwere Sturmböen zu erwarten sind. In den Kammlagen einiger Mittelgebirge sind auch orkanartige Böen oder Orkanböen wahrscheinlich. Die genaue Windentwicklung ist jedoch noch unsicher.

In der Nacht zum Sonntag fällt aus dichter Bewölkung vor allem zwischen Nordsee und Donau weiter schauerartig verstärkter teils länger anhaltender Regen. Südlich davon lassen die Niederschläge langsam nach. Die Temperatur geht von West nach Südost auf Werte zwischen 10 und 1 Grad zurück. Der Wind weht weiter stark bis stürmisch mit Sturmböen oder schweren Sturmböen im Bergland. In Kammlagen sind weiter auch einzelne orkanartige Böen zu erwarten.

Am Sonntag (Silvester) dominieren verbreitet dichte Wolken und von den Küsten bis zur Donau fällt schauerartig verstärkter Regen, der in den Weststaulagen der Mittelgebirge auch länger anhalten und ergiebig ausfallen kann (Dauerregen). Weitestgehend trocken bleibt es bei teils aufgelockerter Bewölkung südlich der Donau. Im Tagesverlauf sind auch im Nordwesten zwischen den Regenschauern sonnige Abschnitte zu erwarten. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen 7 Grad an der Ostsee und 16 Grad am Oberrhein. Der Wind weht im Norden überwiegend mäßig mit einzelnen starken Böen. An den Küsten sowie in der Südhälfte frischt er stark bis stürmisch auf. Im höheren Bergland muss mit Sturmböen oder schweren Sturmböen gerechnet werden. In Kammlagen sind einzelne orkanartige Böen und Orkanböen wahrscheinlich.

In der Nacht zum Montag regnet es bei wechselnder bis starker Bewölkung vielerorts weiter schauerartig verstärkt, wobei sich in den höchsten Lagen zunehmend wieder Schneeflocken untermischen. Im Küstenumfeld kann zudem ein kurzes Gewitter nicht ausgeschlossen werden. Die Tiefsttemperaturen liegen dabei zwischen 8 und 2 Grad. Der Wind weht weiter mäßig bis frisch, in Böen stark bis stürmisch mit Sturmböen oder schweren Sturmböen im höheren Bergland.

Von Montag (Neujahr) bis Mittwoch bleibt der unbeständige und windige bis stürmische Wettercharakter erhalten. Bei wechselnder bis starker Bewölkung muss immer wieder mit teils schauerartigen Niederschlägen gerechnet werden, die meist nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge vorübergehend auch als Schneeregen oder Schnee fallen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 7 und 13 Grad am Montag und zwischen 4 und 9 Grad am Mittwoch. Der Wind weht mäßig bis frisch, in Böen auch stark bis stürmisch aus Südwest bis Süd. In den Kammlagen sowie im Küstenumfeld treten Sturmböen, vereinzelt auch schwere Sturmböen auf.

In den Nächten werden Tiefstwerte zwischen 6 und 1 Grad erwartet, im Bergland oberhalb von 700 bis 900 Metern gibt es leichten Frost.

Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 04.01.2018 bis Samstag, 06.01.2018:

Weiter windig bis stürmisch und unbeständig, mild. Regional besteht die Gefahr von Dauerregen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Lars Kirchhübel

 

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